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ohrenstrand.net in Siemensstadt HouseMusik: Replik – Antwort/Gegenrede Siemens Dynamowerk/Verwaltungsgebäude Kammerensemble Neue Musik Berlin / Siemens Arts Program
Samstag, 20. Juni von 15.00 - 22.00 Uhr
Uraufführungen, Kompositionen und Installationen von und mit Mark Andre, Louis Andriessen, Christopher Fox, Jean-Luc Hervé, Juliana Hodkinson, Gruppe Atonor, Studenten der Sound Studies — Akustische Kommunikation (Universität der Künste Berlin), Jan-Peter E.R. Sonntag, Erwin Stache, Stefan Streich
Von Jahr zu Jahr wandert die HouseMusik des Kammerensemble Neue Musik Berlin in verschiedene Quartiere der Stadt. Die diesjährige Kooperation mit dem Siemens Arts Program ermöglicht die künstlerische Auseinandersetzung mit zwei spektakulären, der Öffentlichkeit sonst kaum zugänglichen Orten in der Berliner Siemensstadt: dem Dynamowerk und dem Verwaltungsgebäude der Siemens AG. Das gewählte Motto „Replik – Antwort/Gegenrede“ nimmt die Atmosphäre dieser Industrie- und Verwaltungsbauten in einem erweiterten Kontext auf. So konzipieren die eingeladenen Komponisten, Interpreten und Klangkünstler musikalische Entgegnungen zur Arbeitswelt, zum Alltag industrieller Produktion. Auf diese Weise werden Alltagsräume zu öffentlichen Orten der Kunst und Neue Musik verbindet sich mit Klanginstallationen, Talks und Experimenten zu einem Labyrinth des Hörens. Ihren Ursprung sieht die HouseMusik in der Tradition der privaten Hausmusikkonzerte, die sich in so unterschiedlichen Kontexten wie der Loftszene Chicagos und New Yorks, im Schönbergschen Verein für musikalische Privataufführungen oder im Hauskonzert des Biedermeier historisch prominent wiederfinden. Zudem stehen – in Anlehnung an Stadt- oder Museumsführungen – HouseMusik-Guides mit Hintergrundinformationen vermittelnd zur Seite. Sie begleiten das Publikum durch die Foyers, Innenhöfe, Seminarräume, Treppenhäuser und Fertigungshallen. Eine Etappe ist hierbei auch die ohrenstrand mobil-Architektur, die als Raum im Raum die Mosaikhalle mit außergewöhnlichen akustischen Eigenschaften ausstattet. Zu erleben ist auch eine fünfchörige Klanginstallation, arrangiert aus Aufnahmen persönlicher Hörporträts der Siemensstadt, die aus einem Projekt mit Mitarbeitern der Siemens AG unter Leitung des Berliner Komponisten Stefan Streich hervorgegangen ist.
Programm: Thomas Bruns, Carsten Seiffarth; Produktion: Verena Gutscher, Uwe Ozminski; PR: Mathias Maschat; Guides: Christa Brüstle, Martina Graf, David Magnus, Cornelia Schmitz, Lena Sperrfechter; Programmheft: Cornelia Schmitz, Lena Sperrfechter; ohrenstrand mobil: eyland 07: Jürgen Lehmeier, René Rissland Technische Leitung: Rob Feigel; Klangregie / Tontechnik: Andre Bartezki Siemens Arts Program und Siemens Berlin Projektinitiative: Christine Hildebrandt (Siemens Arts Program); Projektleitung: Jens Cording (Siemens Arts Program), Daniela Lehmann (Siemens Berlin); PR: Jennifer Eble (Siemens Arts Program) Programm Angelegt ist die HouseMusik diesmal in drei Rundgängen, die um 15.00, 17.00 und 19.30 Uhr beginnen und jeweils die gesamte Breite des Programms abdecken. Wer einen der drei Rundgänge vorab reserviert, kann optimal an der ganzen HouseMusik teilnehmen. Treffpunkt ist jeweils 15 Minuten vor Beginn der einzelnen Rundgänge am Infopoint im Verwaltungsgebäude.
DYNAMOWERK Achtung: Kein Nacheinlass im Dynamowerk! Louis Andriessen: Workers Union › Flöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Horn, Trompete, Posaune, Tuba, Schlagzeug, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass Jan-Peter E.R. Sonntag: d-balancing – Komposition / Installation für 6-Kanal Subsonic-System / Zuspielung und vier Live-Musiker (UA) › Kontrabass, Tuba, Kontrabassklarinette, Piccolo-Flöte Juliana Hodkinson: Scrape (UA) › Violoncello Christopher Fox: Unreasonable Strains (UA) › Bassklarinette, Altsaxophon, Horn, Trompete, Posaune, Tuba, E-Gitarre 15.00 – 16.00, 18.00 – 19.00, 20.00 – 21.00
VERWALTUNGSGEBÄUDE E2096: Stefan Streich & Mitarbeiter der Siemens AG: Hinter unserem Rücken (UA) permanent MOSAIKHALLE: Jean-Luc Hervé: Réplique partie I (DE) › Flöte, Klarinette, E-Piano, Violine, Violoncello, Live-Elektronik 16.15 – 16.30, 17.30 – 17.45, 21.15 – 21.30 ohrenstrand mobil Aktionen: 16.45 – 17.15, 19.15 – 19.45, 21.30 – 22.00 EICHENSAAL: Mark Andre: iv 4 (UA) Flöte, Klarinette, Oboe, Tuba 16.30 – 16.45, 17.15 – 17.30, 21.30 – 21.45 Talk mit den HouseMusik-Guides 17.45 – 18.30, 19.45 – 20.30 SEMINARRAUM: Jean-Luc Hervé: Réplique partie II (DE) 16.45 – 17.00, 17.00 – 17.15, 19.15 – 19.30, 21.45 – 22.00 TREPPENHAUS: Gruppe Atonor Erwin Stache: Ab und An auch Auf und Ab: Musik in 12 Kabinen für 6 Menschen und Selbstspielobjekte – Eine Paternoster-Performance › Präpariertes Scherengitter, elektronischer Hometrainer, Nervtöner, 87,3 Kilo Ohm, midifizierte Telefone und Weiteres 15.30 – 15.45, 17.00 – 17.15, 18.30 – 18.45, 19.30 – 19.45, 20.30 – 20.45 HOF 4 und C2110 MEETING POINT: 4 x hof – Klanginstallationen Studenten des 2. Jahrgangs des Studiengangs Sound Studies – Akustische Kommunikation (UdK Berlin) Robert Schwarz: poor mans wfs Daniela Imhoff: flieg, vöglein flieg Su-Ann Goh, Christof Wenta, Thomas Wochnik: Ünvention Damian Rebgetz: speaker on a swing permanent FOYER Nonnendammallee: radio rohrdamm – zwei hörstationen Studenten des 3. Jahrgangs des Studiengangs Sound Studies – Akustische Kommunikation (UdK Berlin) Marco Montiel-Soto: Siemensphonie von einer Utopie oder, wie das Vergehen der Zeit mit ihren Erinnerungen die Stimme einer im Gedächtnis verlorenen Stadt bricht Olga Ulkova: The birds and the bees Philipp Kullen, Timo Schneider: Brückenschlag Jan Zimmermann: Irritationen Daisuke Ishida: siemens tophits 20 Bastus Trump: Heimat – Siemensstadt Alois Spät, David Rusitschka: Gesänge der Fahnenmasten Tamer Fahri Özgönenc, Markus Hübner: MARKUS UND TAMER Danny Schwohl, Pheline Binz: stadtstruktur Konrad Kassing, Marc Poppcke: Streifzug durch die Gemeinde – Ein akustischer Rundgang durch Berlin Siemensstadt Harald Christ: drawers Elen Flügge, Jana Sotzko: Lecture on Siemens Steffen Martin, Marco Alexander Fox: ssssss permanent
Mitwirkende Kammerensemble Neue Musik Berlin Rebecca Lenton › Flöte; Gudrun Reschke › Oboe; Winfried Rager › Klarinette/Bassklarinette; Theo Nabicht › Saxophon; Samuel Stoll › Horn; Naama Golan › Trompete; Daniel Ploeger › Posaune; Robin Hayward › Tuba; Alexandre Babel › Schlagzeug; Tobias Schwenke › E-Piano; Seth Josel › E-Gitarre; Ekkehard Windrich › Violine; Kirstin Maria Pientka › Viola; Ringela Riemke › Violoncello; Lars Burger › Kontrabass Gruppe Atonor Daniel Alekow, Maximilian Hensel, Katharina Schade, Benjamin Stache, Tillmann Steiner, Constantin Suppé; Leitung & Objekte: Erwin Stache Mitarbeiter der Siemens AG Martin Fornalski, Malcolm Gammisch, Ariane Geisler, Ulrich Hartwig, Chris Kakuschke, Angelika Kittinger, Erich Kittinger, Stefan Klipstein, Lorenz Schlüter, Petra Sobotta, Thomas Thomas, Elio Luis Torres Valdivia, Roswitha Wagner, Sebastian Weisner, Monika Wulf; Leitung: Stefan Streich Studenten der Sound Studies – Akustische Kommunikation (UdK Berlin), Teilbereich Experimentelle Klanggestaltung Leitung: Sam Auinger
Kartenvorbestellung und Info: info@ohrenstrand.net oder 030 / 24 74 98 70 Tickets zu 8,-/ 5,- Euro (berechtigen zur Teilnahme an einem Rundgang und den permanenten Installationen) Hinweis: Gerne möchten wir Sie um Kartenvorbestellung bis zum 18. Juni bitten. Buchbar sind Rundgänge um 15.00, 17.00 und 19.30 Uhr, die jeweils das gesamte Programm beinhalten. Treffpunkt ist jeweils 15 Minuten vor Beginn der einzelnen Rundgänge am Infopoint im Verwaltungsgebäude. Kartenabholung ab 14.00 Uhr. Infopoint, Kasse und Kartenabholung, Treffpunkt für alle Rundgänge: Rohrdamm 85/Ecke Nonnendammallee. Anfahrt: U7 Rohrdamm; Umstieg von Ringbahn: Jungfernheide; Umstieg von U2: Bismarckstraße Fahrzeiten ab Charlottenburg/Wilmersdorfer Straße: 11 min, ab Alexanderplatz: 35 min, ab Schönhauser Allee: 26 min
Informationen im Internet: www.kammerensemble.de www.ohrenstrand.net www.siemensartsprogram.de
HouseMusik ist ein Projekt des Kammerensemble Neue Musik Berlin in Kooperation mit dem Siemens Arts Program im Rahmen von ohrenstrand.net, gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin. In Zusammenarbeit mit der Siemens AG, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, der Zeitgenössischen Oper Berlin, der singuhr – hoergalerie und der TU Berlin (Fachgebiet Audiokommunikation).
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