KNM Berlin

KNM Berlin

Das Kammerensemble Neue Musik Berlin steht für die lebendige, aktuelle Musikszene der Metropole Berlin.
1988 von Juliane Klein, Thomas Bruns und weiteren Studenten der Hochschule für Musik Hanns Eisler im damaligen Ostteil der Stadt gegründet, wird es heute von dreizehn Musikerpersönlichkeiten aus Deutschland, Großbritannien, Niederlanden und der Schweiz geprägt.
Der künstlerische Ansatz "Neue Musik geht nicht nur Musiker und Komponisten etwas an" führte zu einer aktiven und intensiven Musizierhaltung, die sich sowohl programmatisch als auch im direkten Kontakt zum Publikum vermittelt.
Europaweit sowie in den USA und Südamerika präsentiert das Ensemble Kompositionen, Konzertinstallationen und Konzertprojekte, die in enger Kooperation mit Komponisten, Autoren, Dirigenten, Künstlern und Regisseuren aus aller Welt entstehen. Getragen werden die Programme von der Neugier auf das Unbekannte, von der Auseinandersetzung mit den wesentlichen Themen unserer Gegenwart.
Künstlerische Heimat des KNM ist das kreative Berlin. Hier arbeitet das Ensemble mit Komponisten wie Mark Andre, Georg Katzer, Chris Newman, Helmut Oehring, Dieter Schnebel oder Dirigenten wie Roland Kluttig zusammen, die die Ensembleästhetik nachhaltig beeinflussten. Enge Kontakte knüpfte das Kammerensemble auch zur Improvisations-, Installations- sowie Performanceszene und kooperiert mit den wesentlichen Musikinstitutionen der Stadt.
International bekannt wurde das Kammerensemble Neue Musik Berlin nicht nur durch seine Gastspiele auf den wichtigen europäischen Musikfestivals wie ars musica Brüssel, den Donaueschinger Musiktagen, dem Festival d’Automne à Paris, der MaerzMusik, musica Strasbourg, settembre musica Torino, dem UltraSchall – Festival für neue Musik, den Wiener Festwochen oder Wien Modern, sondern auch durch seine Eigenproduktionen wie "HoueMusik" oder "space+place". Im Herbst 2007 präsentierte das KNM ein mehrstündiges Konzertevent in der Carnegie Hall, New York City.
2002 beschlossen die Mitglieder des KNM, auch in kleineren Kammermusikformationen zu arbeiten. So entstand aus der ungewöhnlichen Kombination von Bläsertrio und Tuba »KNM Ganesha« und schließlich 2004 das »KNM Quartett«.
Die Diskographie des Ensembles umfasst bisher zehn CDs. Die Porträt CD von Beat Furrer (KAIROS Music Production), auf der das KNM Berlin mit Interpretationen von "spur" und "retour an dich" vertreten ist, erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 03/2009.

Seit 2008 ist das KNM Berlin Partner im ohrenstrand.net, dem Berliner Netzwerk für neugieriges Hören.
Das KNM wird unterstützt durch die Kulturverwaltung des Landes Berlin und die Kulturprojekte Berlin GmbH. Ausgewählte Projekte wurden nachhaltig durch den Hauptstadtkulturfonds und die Kulturstiftung des Bundes gefördert.

KNM Ganesha

Rebecca Lenton, Flöte
Gudrun Reschke, Oboe
Winfried Rager, Klarinette
Robin Hayward, Tuba

KNM Ganesha wurde 2002 von Mitgliedern des KNM gegründet. Das traditionelle Bläsertrio wird um ein zusätzliches Instrument erweitert, um in dieser ungewöhnlichen Kombination zu experimentieren. Die Tuba mit ihrem soliden Bassregister gibt dem heterogenen Holzbläserklang eine vierte Farbe und ergänzt die klanglichen Möglichkeiten des Trios. KNM Ganesha arbeitet als wahrscheinlich erstes Quartett in dieser Besetzung eng mit Komponisten zusammen, die eigens für diese Besetzung schreiben. Bisher entstanden Werke von Mark Andre, Stefan Bartling, Jürg Frey, Daniel Göritz, Sven-Ingo Koch, Thomas Meadowcroft, Ana Maria Rodriguez, Tobias Schwenke, Walter Zimmermann und Helmut Zapf für KNM Ganesha.

KNM Quartett

KNM Quartett

Streichquartett des Kammerensemble Neue Musik Berlin

Steffen Tast, Violine
Ekkehard Windrich, Violine
Kirstin Maria Pientka, Viola
Ringela Riemke, Violoncello

Das KNM Quartett gehört neben KNM Ganesha zu einer der etablierten Kammermusikformationen des Kammerensemble Neue Musik Berlin (KNM Berlin). Während Ganesha das traditionelle Bläsertrio durch die Tuba erweitert um in dieser ungewöhnlichen Kombination zu experimentieren, widmet sich das 2004 gegründete KNM Quartett ausgewählten Werken der Steichquartettliteratur. Eingang in das spezielle Repertoire fanden bisher Arbeiten von Beat Furrer, Helmut Lachenmann, Alvin Lucier, Marco Stroppa, Giacinto Scelsi und Ivan Wyschnegradsky.


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