CD / DVD

Title
Erscheinungsdatum
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Dokumentaroper (aus: Irrenoffensive)
von Helmut Oehring
1997
Doumentaroper » Details

Helmut Oehring
Dokumentaroper (aus: Irrenoffensive)

Gabriela Arndt / Gerlinde Demel / Christina Schönfeld, gehörlose Darsteller
Salome Kammer / Ulrike Zech, Stimme
Roland Kluttig, Musikalische Leitung

Wergo / WDR 1997
Bestell-Nr.: WER 65342


Meine Musiken kreisen um das Problem, dass Leute überhaupt Sprache und damit Beziehungen haben. Und sie ist Redaktion auf einen Mangel, Ersatz für Vermisstes, Ausfüllen einer Leere, Fixieren einer Losheit." (Helmut Oehring)

For Samuel Beckett
von Morton Feldman
1999
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Morton Feldman
For Samuel Beckett
Roland Kluttig, Dirigent
cpo, WDR 1999
Atlas Eclipticales & Winter Music
von John Cage
2000
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John Cage
Atlas Eclipticales & Winter Music
Coproduktion S.E.M. Ensemble
David Tudor, Klavier
Peter Kotik, Dirigent
asphodel 2000, San Francsisco
Weiss / Weisslich
von Peter Ablinger
2002
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Peter Ablinger
Weiss / Weisslich
Maria de Alvear world edition 2002
Die Zeit. Eine Gebrauchsanweisung.
von Michael Wertmüller
2003
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Michael Wertmüller
Die Zeit. Eine Gebrauchsanweisung.
GROB, SWR 2003
Vom Durst nach Dasein
von Stephan Winkler
2005
Vom Durst nach Dasein » Details


Stephan Winkler
Vom Durst nach Dasein / Gullinkambi / Zigzag
mit Zigzag: Pi mal R Quadrat als Film von Jesko Marx
CD - DualDisc

Jesko Marx, Video
Wergo 2005

Bestell-Nr.: WER 65562

Eine einzigartige Verschmelzung der Musik Stephan Winklers mit den Bildern des Videokünstlers Jesko Marx resultiert in einer der ersten DualDiscs auf dem europäischen Kontinent! Die DualDisc – eine Weiterentwicklung und Verbesserung gegenüber der DVD plus – kombiniert auf einer einzigen Scheibe Audio-CD und DVD.
Komposition für den Film
von Hanns Eisler
2006
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Theodor W. Adorno / Hanns Eisler
Komposition für den Film

Mit einem Nachwort von Johannes C. Gall und einer DVD » Hanns Eislers Rockefeller-Filmmusik-Projekt 1940-1942«

Suhrkamp
190 Seiten, Gebunden

Euro 29,90 [D] / Euro 30,80 [A] / sFr 52.90
(ISBN 3-518-58461-8)


Adornos und Eislers Buch, das erstmals 1947 in englischer Sprache erschien, gehört zu den Klassikern der Musik-, aber auch der Filmtheorie. Es entstand als Gemeinschaftsarbeit im amerikanischen Exil, in der Folge zweier von der Rockefeller Foundation geförderter Forschungsprojekte: Im Rahmen des von Paul Lazarsfeld geleiteten »Radio Research Project« betrieb Adorno Studien zur Musik im Rundfunk, die in das zu Lebzeiten Fragment gebliebene Buch Current of Music eingegangen sind; Eisler lotete im »Film Music Project« die Funktionen, Möglichkeiten und Grenzen der Filmmusik aus. Dabei galt Eislers Arbeit zunächst weniger abstrakten Analysen und Erwägungen als der Komposition exemplarischer Filmpartituren und der anschließenden Produktion und Evaluation von Demonstrationsfilmen. Zu den künstlerischen Ergebnissen des Projekts zählen das berühmte Quintett Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben als neue und neuartige Filmmusik zu Joris Ivens’ »cinépoème« Regen ebenso wie die Tonspuren zu White Flood und zu A Child Went Forth, einem frühen Film von Joseph Losey. Auch komponierte Eisler zu einem Ausschnitt aus dem Klassiker The Grapes of Wrath von John Ford zwei experimentelle Filmpartituren als Alternative zu Alfred Newmans Musik in der Verleihfassung. Die DVD, die dem Band beiliegt, dokumentiert diese Filme und Filmmusikexperimente teils in originaler und restaurierter, teils in rekonstruierter Form. Cineasten und Philosophen, Musik- und Kulturwissenschaftler werden gleichermaßen begeistert sein. Erstmals liegt das großangelegte »Film Music Project« in der Form vor, die ihm gebührt.

Mit DVD: »Hanns Eislers Rockefeller-Filmmusik-Projekt 1940–1942«
Touch! Don’t touch!
Music for Theremin and Ensemble
2006
Touch! Don’t touch! » Details


Touch! Don’t touch!
Music for theremin
Barbara Buchholz / Lydia Kavina, Theremin
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Werke von Olga Bochihina, Caspar Johannes Walter, Nicolaus Richter de Vroe, Michael Hirsch, Juliane Klein, Vladimir Nikolaev, Moritz Eggert, Iraida Yusupova
Wergo 2006

Bestell-Nr.: WER 6679 2

Concertos
von Michael Mantler
2008
Concertos » Details


Michael Mantler
CONCERTOS

Michael Mantler trumpet
Bjarne Roupé guitar
Bob Rockwell saxophone
Pedro Carneiro marimba, vibraphone
Roswell Rudd trombone
Majella Stockhausen piano
Nick Mason percussion
Kammermusikensemble Neue Musik Berlin
Roland Kluttig conductor

Trumpet
Guitar
Saxophone
MarimbaVibe
Trombone
Piano
Percussion

Recorded November 2007
ECM 2054

Seven one-movement ‘concertos’ composed by Michael Mantler bring forth some of his most dramatic and exciting music since the heyday of the Jazz Composer’s Orchestra.The soloists now are from new music (Majella Stockhausen, Pedro Carneiro) and rock (Pink Floyd’s Nick Mason) as well as jazz. Veteran trombone innovator Roswell Rudd makes an especially powerful showing, and Mantler’s own trumpet feature lights fires. Conductor Roland Kluttig - last heard on ECM conducting Eberhard Weber’s music - draws taut and focused performances from the Kammerensemble Neue Musik Berlin.
Beat Furrer
2009
Beat Furrer Portrait » Details


Beat Furrer
Konzert für Klavier und Orchester (2007)
invocation VI (2007) for soprano and bass flute
spur (1998) for piano and string quartet
FAMA VI (2005) for voice and contrabass flute
retour an dich (1984) for piano trio
lotófagos I (2006) for soprano and double bass

Nicolas Hodges piano . WDR Sinfonieorchester Köln
Peter Rundel conductor
Petra Hoffmann soprano . Eva Furrer bass flute
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Isabelle Menke voice . Eva Furrer contrabass flute
Tora Augestad soprano . Uli Fussenegger double bass

Bestellnummer: 0012842KAI
KAIROS Music Production / WDR Cologne

A text that links Furrer’s dramatic works invocation and FAMA can be used to shed light on his compositional approach. At the center of invocation stands, as a utopian chorus, Ovid’s description of the metallic house of the goddess Fama (Rumor), the mythological place at the world’s center between sky, earth and water, in which all of its affairs echo and reverberate. This metaphor is a key to understanding the work of Beat Furrer. His compositions let segments of reality reverberate, as he hears, collects, studies and re-composes them – whether they are focussed in detail or set in complex relationships. Potentially everything is present simultaneously.

Als eine Chiffre für das Tun des Komponisten kann man einen Text verstehen, der Furrers invocation und FAMA verklammert. Im Zentrum von invocation steht als utopischer Chor Ovids Beschreibung vom metallenen Haus der Göttin Fama: dem mythologischen Ort in der Mitte zwischen Himmel, Erde und Wasser, in dem alles Weltengeschehen widerhallt. Die Metapher ist ein Schlüssel zum Verständnis von Beat Furrers Schaffen. Seine Kompositionen lassen Ausschnitte aus der Wirklichkeit widerhallen, wie der Komponist sie hört, sammelt, erforscht, re-komponiert – seien sie im Detail fokussiert oder in komplexe Zusammenhänge gebracht. Potenziell ist alles gleichzeitig anwesend.
(Marie Luise Maintz)

José M. Sánchez-Verdú
Aura
2010
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Es ist ein Stück über Realität und Fiktion, über die Kraft der Imagination, die Macht der Vergangenheit und über die Liebe:
Durch eine Annonce, die wie auf ihn zugeschnitten ist, gerät der junge Historiker Felipe Montero
in das Haus der uralten Consuelo. Er soll dort den Nachlass ihres vor langer Zeit verstorbenen Gatten, des Generals Llorente aufarbeiten. Im Haus lebt auch Consuelos junge Nichte Aura, von der Felipe sogleich fasziniert ist und in die er sich unsterblich verliebt. Doch bald schon verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen Personen. Consuelo und Aura agieren in einer seltsamen Synchronizität. Auf einem alten Foto sieht er den General – und erkennt sich selbst. Was ist Realität, was Einbildung? Sind die beiden Frauen wirklich zwei verschiedene Personen? Zuletzt erkennt er, dass Aura nur eine Projektion ist. Aber da ist auch er bereits eingesponnen in die vergangenheitsverhaftete Welt Consuelos...

This is a piece about reality and fiction, about the strength of the imagination and the power of the past, and about love:
Having answered an advert that seems tailor-made for him, the young historian Felipe Montero arrives at the home of the ancient Consuelo. There, he is to work through the legacy of her long-deceased husband, General Llorente. Consuelo’s house is also home to her young niece Aura, by whom Felipe is immediately fascinated and with whom he proceeds to fall madly in love. But soon, the boundaries between the individual characters begin to blur. Consuelo and Aura seem to act in an uncanny sort of synchronicity. On an older photograph, Felipe sees the general—and recognizes his own self. What is reality, and what is imagination?
Are the two women really two distinct individuals? He ultimately comes to realize that Aura
is only a projection. But by then, he has already become inextricably woven into Consuelo’s pastdetermined world.

Il s’agit d’une oeuvre qui parle du rapport entre la réalité et la fiction, de la force de l’imagination, de la puissance du passé et de l’amour.
Suite à une annonce qui semble être faite sur mesure pour lui, le jeune historien Felipe Montero se retrouve dans la maison de Consuelo, qui a déjà atteint un âge canonique, chargé de travailler sur les archives du général Llorente, son époux mort il y a longtemps. La jeune nièce de Consuelo, Aura, vit également dans la maison, et Felipe ne manque pas d’en être fasciné, finissant par en tomber éperdument amoureux. Très vite cependant, les frontières entre les différents personnages deviennent floues, Consuelo et Aura agissant dans une étrange synchronie. Quand Felipe regarde le général sur une vielle photo, il s’y reconnaît luimême.
Où est la réalité, où est l’imagination ? Les deux femmes sont-elles vraiment deux personnages
distincts ? À la fin, Felipe verra qu’Aura n’est guère qu’une projection – mais il est alors de son
côté entièrement pris par le monde de Consuelo, tourné vers le passé.
(Rainer Pöllmann)

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Duo Alberdi & Aizpiolea
EXPERIMENTALSTUDIO des SWR: Joachim Haas auraphon
José M. Sánchez-Verdú conductor

0012782KAI - 2008
Co-Edition KAIROS Music Production & F A Co-production with Deutschlandradio Kultur and Fundación Caja Madrid
Beat Furrer
Streichquartett Nr. 3
2010
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Wir freuen uns, dass der Preis der deutschen Schallplattenkritik für eine herausragende Neuveröffentlichung im vergangenen Quartal (Bestenliste 3-2010) an die Produktion Beat Furrer - Streichquartett Nr. 3, eingespielt vom KNM Berlin, geht.

Beat Furrers III. Streichquartett beginnt in der Erstarrung: mit einem tonlosen Reiben, einzelnen harten, hohen Töne, trocken, tropfend, einem Klopfen, Vibrieren – einzelnen Geräuschen, die sich scheinbar ziellos ereignen. Doch dann wiederholt sich der Vorgang, ein
Puls wird erkennbar und das Reiben mit einem Atmen assoziiert, pochende, knarrende Elemente werden hörbar, das Geschehen gerät in Bewegung...

Beat Furrer’s Third String Quartet begins in a state of paralysis: toneless grinding, individual hard and high notes, dry, dripping, knocking, vibrating—isolated sounds occurring in a seemingly random way. But then the process repeats itself, a pulse becomes evident, and the grinding is associated with a sort of breathing; beating, creaking elements become audible, and the whole thing begins to move.

Le 3e Quatuor à cordes de Beat Furrer débute sur une immobilisation : un frottement sans hauteur fixe, quelques sons durs, aigus et secs, de petits cognements,
des vibrations, bruits isolés qui surgissent apparemment de façon aléatoire. Puis l’ensemble
du processus se répète, on reconnaît une pulsation et le frottement est associé à une respiration, on perçoit des éléments insistants, des grincements, l’action se met en branle...
(Marie Luise Maintz)

KNM Berlin
Steffen Tast violin • Angela Jaffé violin • Kirstin Maria Pientka viola • Ringela Riemke violoncello

BEAT FURRER: Streichquartett Nr 3
KMN Berlin, WDR Co-Produktion
0013132KAI
Jésus Rueda, String quartets
2010
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Jésus Rueda, String quartets

In den Streichquartetten beweist Rueda sein ganz spezielles Können, Kompositionsprozess und Ergebnis, Konstruktion und Intuition, Potenzial und Kommunikation der Musik untrennbar miteinander zu verbinden. Die Quartette von Jesús Rueda tragen dazu bei, den Sinn von Musik zu erneuern, etwas, dem wir uns seit jeher anzunähern versuchen.
In his String Quartets Rueda exhibits, his special capacity for inextricably bringing together an array of compositional techniques and results, structure and instinctive feeling, a latent capacity for development and communication. The quartets of Jesús Rueda act as a renewal of the heartfelt consciousness to sense and feel music, something to which we have always been getting closer to.

Inhalt:
1. Cuarteto de cuerda I (1990)
Cuarteto de cuerda II »Desde las sombras« (2002)
2. Jornada primera
3. Jornada segunda
4. Jornada tercera
Cuarteto de cuerda III »Islas« (2002-2004)
5. Isla de los Unicornios
6. Isla de las Sirenas
7. Isla de los Confines

KNM Berlin
Steffen Tast violin • Franziska Drechsel violin • Kirstin Maria Pientka viola • Ringela Riemke violoncello

JÉSUS RUEDA: String quartets
KNM Berlin, Deutschlandradio Kultur Co-Produktion
0013122KAI, 2010
Volker Heyn
2011
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Volker Heyn, 1938 geboren, ist ein "Außenseiter", besser: ein ›ungeliebter Insider‹, ein Avantgardist, auch und spezifisch in Sachen experimenteller Musik, jenseits der musikalischen Tendenzen seiner Generation wie Neue Einfachheit, Neo-Romantik, Neue Komplexität etc.

1960 verlässt er Europa und verbringt mehr als zehn Jahre in Australien. Dort schließt er sich einer reisenden Theatergruppe an, arbeitet als Clubsänger und als Hilfsarbeiter auf Nachtschicht in der metallverarbeitenden Industrie. Heyns Musik inszeniert einen akustischen Zustand, wie in einer Schachtel von Spiegeln, deren vielfache Reflexionen sich ständig ineinander fügen und sich gegenseitig zertrümmern. Es ist die Untersuchung
eines klanglichen Prozesses, der als solcher unzugänglich und auf dem Papier nicht darstellbar ist.

Volker Heyn interessiert sich nicht für den Klang an sich - die positive akustische Geste -, sondern, und besonders, für die Negativform, die Rücktongeste, die Spiegelung der Reibung und die diskontinuierlichen Bewegungen. Seine Kompositionsmodelle folgen dem Nachklang - dem Überhang - den wir nur empfangen können, indem wir unsere Sensoren auf nahe Null begrenzen, um seiner Gewalt nicht zu unterliegen. Und das muss reichen, mehr wäre zu viel. Dann können diese restlichen Klangspuren aufgebraucht und erschöpft werden, bis hin zum kleinsten subversiven Konstrukt. Dies
ist die Klangwelt, die uns gegeben ist: eine verwickelte, doch letztlich unschuldige Struktur von unendlichen makro- und mikroklanglichen Reaktionen. (Martha Agostini)

K'TEN für Kontrabaß, Violine, Klavier und Perkussion 2005
Sirènes für Streichquartett 1983
Préludes zu Ferro Canto #1+#2+#3 Tonband (Fragment) 1989
Blues in B-flat für Violoncello solo 1981
Blah 2 für Violine solo und 7 Violinen vom Zuspielband 1985
Resurrection #1 für für Klavier, Kontrabaß und Zuspielband 2000
Les Visages des Enfants für Streichquartett 2002-2004
Graffiti, Risse für 4 Holzbläser, Klavier und 3 Streicher 1998-1999

Kammerensemble Neue Musik Berlin · Steffen Tast; Pellegrini-Quartett: Antonio Pellegrini, Thomas Hofer, Fabio Marani, Helmut Menzler

Koproduktionen: Hans Rosbaud Studio des Südwestrundfunks Baden-Baden und mit dem Rundfunk Brandenburg-Berlin; Konzertaufnahme vom Westdeutschen Rundfunk, Klaus-von-Bismarck-Saal, Köln