Saison

 
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VERANSTALTUNG
» Details 27.08.2009, ab 18.45 Uhr Konzerthaus Berlin, alle Säle Orchesterfest: Bienvenue!  
ohrenstrand.net im Konzerthaus Berlin
Donnerstag, 27.08.2009, ab 18.45 Uhr, Konzerthaus Berlin

Orchesterfest: Bienvenue!

Mit Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek (Leitung), Vladimir Stoupel (Klavier), Florian Hoffmann (Tenor), Patrick Vogel (Tenor), Georg Blüml (Regie); Publikumsorchester; Kammerensemble Neue Musik Berlin; Casanova Society Orchestra; Studierende der TU Berlin und der Universität Potsdam; Erwin Stache (Klangkunst-Installationen)
Die Saisoneröffnung des Konzerthauses Berlin – das sogenannte Orchesterfest – eröffnet zugleich die neue Saison von ohrenstrand.net: Neben dem Konzerthaus Berlin beteiligen sich auch das Kammerensemble Neue Musik Berlin, die TU Berlin und die singuhr – hoergalerie. Annähernd drei Jahrhunderte französische Musikgeschichte stehen auf dem abwechslungsreichen Programm, das sich auf das ganze Haus verteilt. Neben dem Programm des Konzerthausorchesters, das ganz unter dem Motto „Vive l’affront!“ steht, sind Arbeiten des Klangkünstlers Erwin Stache zu erleben, Studierende laden ein zu Pariser Avantgarde im Musikclub und das Kammerensemble Neue Musik Berlin präsentiert Kompositionen von Pascal Dusapin, Ivan Wyschnegradsky und Gérard Grisey.


18.00 - 19.15 Uhr  Empfang, Hilton Hotel

1. Teil 19.30 - 20.30 Uhr GS - Konzerthausorchester Berlin
Lothar Zagrosek
Georg Blüml Regie, Vladimir Stoupel Klavier, Florian Hoffmann Tenor, Patrick Vogel Tenor

Darius Milhaud Marche nuptiale (Orchester)
Erik Satie Parade (Orchester)
George Antheil 5 Préludes aus: La femme 100 têtes (Klavier solo)
Jean P. Rameau Suite aus „Dardanus“ (Orchester)
Francois Couperin "Le Tic-Toc-Choc, ou Les Maillotins" (aus Pièces de clavecin III für Klavier solo)
Jacques Offenbach „Die beiden Blinden“ Bouffonerie musicale in einem Akt (Orchester, Solisten)

2. Teil  21.00 - 21.50 Uhr  GS - Publikumsorchester
Lothar Zagrosek

Wagner Meistersinger-Ouvertüre

3. Teil  22.00 - 22.40 Uhr  WOS  - Kammerensemble Neue Musik Berlin

Pascal Dusapin “Laps" für Klarinette und Kontrabass
Ivan Wyschnegradsky Streichquartett Nr. 1 op.13
Gérard Grisey Périodes (aus: Les espace acoustique)

4. Teil  22.30 - 1.00 Uhr GS - Tanzorchester: „Casanova Society Orchestra“

Am gesamten Abend
MusikClub: Aktionen der Technischen Universität Berlin
Leitung der studentischen Projekte durch Frau Prof. Dr. Elena Ungeheuer
In Kooperation mit der Technischen Universität Berlin (TU), Institut für Sprache und Kommunikation Fachgebiet Musikwissenschaft

Eingangsfoyer und eventuell Freitreppe: Klanginstallationen von Erwin Stache
Kuckucksuhrenorchester
83,7 Kilo Ohm
Carsten Seiffahrt Konzeption 
In Kooperation mit singuhr - hörgalerie
» Details 13.09.2009, 20.00 Uhr Hauptbahnhof Berlin ohrenstrand mobil im Hauptbahnhof Ankunft: Neue Musik  
Ekkehard Windrich / Ana Maria Rodriguez ohrenstrand mobil im Hauptbahnhof
Ankunft: Neue Musik
Berliner Hauptbahnhof (Zentrale Mitte, Ebene 0)

DUO
Ekkehard Windrich - Violine, live-elektronik
Ana Maria Rodriguez - live-elektronik

Zum ersten Mal stehen der Geiger des KNM Berlin Ekkehard Windrich und die Komponistin Ana Maria Rodriguez mit einem gemeinsam entwickelten Stück auf der Bühne.
Passend zum Thema "Bahn" arbeitet Ekkehard Windrich vor allem mit Delayschaltungen, während Ana Maria Rodriguez sowohl die Violinklänge als auch die Bahnhofsgeräusche durch ihr über Jahre entwickeltes Filtersystem "auf die Reise schickt".

Vom 7. - 18. September 2009 wird im Herzen des modernsten Bahnhofs Europas zeitgenössische Musik erklingen. Dort, wo sich die Gleise der transkontinentalen Ostwest- mit der Nordsüd-Verbindung kreuzen und hunderttausende Menschen täglich in Bewegung sind, bezieht die Neue Musik ein temporäres Zuhause und lädt zum spontanen Verweilen ein. Vor urbaner Geräuschkulisse erklingen ungewohnte musikalische Strukturen. Ein Angebot zum Hören und Staunen an Durchreisende, Flaneure und Musikneugierige.

ohrenstrand mobil ist ein Projekt der Zeitgenössischen Oper Berlin im Rahmen von ohrenstrand.net. ohrenstrand.net wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
» Details 16./17.09.2009, 19.30 Uhr Tiergarten Berlin,
Treffpunkt Richard-Wagner-Denkmal
20 Vertrauensgüter (UA)  
Vertrauensgüter ohrenstrand.net im Tiergarten
20 Vertrauensgüter UA

Von Hannah Groninger, Gerd Knappe und Johannes Kreidler; mit KNM Berlin: Robin Hayward (Tuba), Almut Lustig (Schlagzeug), Daniel Ploeger (Posaune); Bernd Fesel (Vortrag)

Vertrauen ist für dieses Musiktheater notwendig, da dem Publikum Klänge präsentiert werden, die vergangen sind, an anderen Orten auf der Welt stattfinden oder sich schlichtweg der Anthropologie des Menschen entziehen. „20 Vertrauensgüter“ erhielt den Realisierungspreis operare 09. Eine Produktion von Nachkommunikation GbR in Zusammenarbeit mit der Zeitgenössischen Oper Berlin, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin und der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz.
Treffpunkt ist vor dem Richard-Wagner-Denkmal im Tiergarten (Bushaltestelle Tiergartenstraße); bei sehr schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Simon-Bolivar-Saal der Staatsbibliothek (Potsdamer Str. 35) statt.
» Details 23.09.2009, 20.00 Uhr ohrenstrand auf dem pfefferberg,
Haus 13, Berlin
Hör.Quartett Neue Musik trifft Pop  
Tarwater Hör.Quartett – NEUE MUSIK trifft POP

Es ist wieder so weit: Im dritten Hör.Quartett diskutiert Luzia Braun, anchorwoman des ZDF Kulturmagazins aspekte, mit Thomas Schäfer (Direktor des Internationalen Musikinstituts Darmstadt) und Jens Balzer (Pop-Kritiker der Berliner Zeitung) Musik von Luigi Nono und der Berliner Band tarwater.

Und natürlich gibt es diese auch wieder live zu hören:
Rebecca Lenton und Theo Nabicht führen unter der Klangregie von Andre Bartetzki Luigi Nonos „A Pierre. Dell'azzurro silenzio, inquietum“ auf und tarwater spielen ihren special set Babylonian matter.

zur Erinnerung: Im „Hör.Quartett“ begegnet die NEUE MUSIK anderen musikalischen Genres – sowohl in der Diskussion wie auch in der Live-Präsentation. Nach ihrer letztmaligen Begegnung mit TECHNO trifft die NEUE MUSIK mit den Musikern von Tarwater nun wieder auf POP.
Ausgangspunkt der Diskussion ist die Frage nach dem Zusammenhang von Musik und Politik in POP und NEUER MUSIK. Dieser war sowohl für Tarwater, die mit ihrer Kunstmusik in der DDR im Umfeld der damaligen Lyriker- und Künstlerbewegungen agierten, von entscheidender Bedeutung, wie auch für Luigi Nono als politisch engagiertem Künstler. Zudem werden Fragen um die Nutzung von Live-Elektronik diskutiert.

Ort: pfefferberg haus 13, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin; U2 Senefelderplatz
Eintritt: 8 Euro
Kartenreservierungen: info(at)ohrenstrand.net oder 030/24749870
Internet: www.tarwater.de

Hör.Quartett ist ein Projekt des KNM Berlin und des Konzerthaus Berlin im Rahmen von ohrenstrand.net. ohrenstrand.net wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
» Details 01.10.2009, 21.00 Uhr Teatro Piccolo, Venedig Aura - Musiktheater Biennale di Venezia, Biennale Musica  
AURA
Musiktheater nach der Novelle „Aura“ von Carlos Fuentes (2009)

Musik und Libretto: José-María Sánchez-Verdú
Inszenierung: Susanne Øglænd
Bühnenbild: Mascha Mazur
Licht: Andreas Fuchs

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Sopran: Sarah Maria Sun
Mezzosopran: Truike van der Poel
Bass: Andreas Fischer
Zwei Stimmen im Ensemble: Martin Nagy, Guillermo Anzorena
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Auraphon: Experimentalstudio für akustische Kunst e.V.
Musikalische Leitung: José-María Sánchez-Verdú

Dauer: ca. 80 Minuten

Koproduktion von
Proyecto Gerhard Javier Güell Madrid
Biennale di Venezia, Biennale Musica
Musik der Jahrhunderte Stuttgart

weitere Aufführungen:
30. und 31. Januar 2010, Volksbühne Berlin, im Rahmen von Ultraschall - das Festival für neue Musik
» Details 04.10.2009, 20.00 Uhr Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal 25 Jahre Konzerthaus Berlin  
Programm

Juliane Klein
Die Stockung
für Oboe, Saxophon, Violine, Violoncello und Gitarre

Jean-Luc Hervé
Entlöse
für Sprecher, Streichtrio und Klavier nach einem Text von Ulrich Schlotmann

Beat Furrer
Apoklisis
für zwei Bassklarinetten

Mauricio Kagel
Match
für zwei Violoncelli und Schlagzeug

KNM Berlin
Gudrun Reschke, Oboe
Theo Nabicht, Bassklarinette / Saxophon
Winfried Rager, Bassklarinette
Christoph Grund, Klavier
Dirk Rothbrust, Schlagwerk
Seth Josel, Gitarre
Ekkehard Windrich, Violine
Nikolaus Schlierf, Viola
Cosima Gerhardt, Violoncello
Ringela Riemke, Violoncello

Ulrich Schlotmann, Sprecher

» Details 10.10.2009, 12 - 20.00 Uhr Galerienviertel Fasanenstraße 4. kulturradio Galerienwanderung ohrenstrand.net in Charlottenburg  
ohrenstrand.net in Charlottenburg
4. kulturradio Galerienwanderung – Zeitgenössische Kunst sehen und hören
Samstag, 10. Oktober 2009 12, 14, 16 und 18 Uhr, Karree Fasanenstraße/Kurfürstendamm
Ort / Treffpunkt: Käthe-Kollwitz-Museum, Fasanenstr. 24, 10719 Berlin
Eintritt: 5 Euro
Zum vierten Mal findet die kulturradio-Galerienwanderung statt. Diesmal führen wir Sie in das Galerienviertel rund um die Charlottenburger Fasanenstraße. Die Galerienwanderung schafft Synergien zwischen aktueller Kunst und Neuer Musik.
Es erwartet Sie Kunst „Die Magie von Ernst und Eigensinn“ (Galerie Brusberg) Werke von Raoul Dufy (Fasanengalerie), von Käthe Kollwitz (Käthe-Kollwitz Museum), von Harald Klemm (Raab Galerie), von Wolfgang Neumann (Egbert Baqué Contemporary Art), von Marietta Hoferer (Kunstbüro Berlin), von Barbara Celestina (Johanna Breede Photokunst).

Diesen Werken stellen die MusikerInnen des Kammerensembles Neue Musik Berlin kurze Musikstücke gegenüber von Pascal Dusapin, Robin Hayward, Christian Kesten, Helmut Oehring, Georg Katzer, Matthias Pintscher, DIeter Schnebel, Salvatore Sciarrino und Ekkehard Windrich.

Ergänzend sprechen die Musiker des KNM Berlin und Kunstwissenschaftler über die Kontexte der Werke.

Käthe Kollwitz Museum, Fasanenstr. 24
Georg Katzer
Musica Oscura (1988/2009)
Nikolaus Schlierf, Viola / Cosima Gerhardt, Violoncello / Lars Burger, Kontrabass

Galerie Raab, Fasanenstr. 72
Helmut Oehring
Trio I 3 Stücke (1987)
Rebecca Lenton, Flöte / Sascha Friedl, Flöte / Friederike Potengowski, Flöte

Trio II (1987)
Nikolaus Schlierf, Viola / Seth Josel, Gitarre / Lars Bruger, Kontrabass

Fasanengalerie, Fasanenstr. 29
Pascal Dusapin
if
Winfried Rager, Klarinette

Itou
Theo Nabicht, Bassklarinette

Egbert Baqué Contemporary Art, Fasanenstraße 37 (im Gartenhaus 2. OG)
Dieter Schnebel
VISIBLE MUSIC I (1960/62)
Version für 1 Dirigenten und 2 Instrumentalisten
Winfried Rager, Es-Klarinette / Robin Hayward, Tuba / Christian Kesten, Dirigent

Dieter Schnebel
MARSYAS
Winfried Rager, Klarinette / Robin Hayward, Tuba

Robin Hayward
release
Robin Hayward, Tuba

Christian Kesten
O.T. (ATEM ZUNGE LIPPEN) (2005)
Christian Kesten, Stimme

Kunstbüro Berlin, Uhlandstraße 162
Morton Feldman

Bass Clarinet and Percussion

Theo Nabicht, Bassklarinette
 / Alexandre Babel, Schlagzeug
 / Michael Weilacher, Schlagzeug

Brusberg Fine Art Berlin, Kurfürstendamm 213 (im Gartenhaus)
Matthias Pintscher
Study III for Treatise on the Veil
Ekkehard Windrich, Violine

Ekkehard Windrich
Kreuzung
Ekkehard Windrich, Violine / Elektronik

Johanna Breede Photokunst, Fasanenstraße 69
Salvatore Sciarrino
Esplorazione del Bianco III
Michael Weilacher, Schlagzeug

Opera die flauto - Canzone di ringraziamento
Rebecca Lenton, Flöte

Kartenreservierungen: 030-25939016 (5.10.–9.10., 10–18 Uhr) oder galerienwanderung(at)rbb-online.de

Die 4. kulturradio Galerienwanderung ist ein Projekt des kulturradio vom rbb im Rahmen von ohrenstrand.net. ohrenstrand.net wird unterstützt durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
» Details 21.10.2009, 18.45 Uhr Podewils'sches Palais + ohrenstrand auf dem pfefferberg,
pfefferberg haus 13, Schönhauser Allee 176 Berlin
Gehörte Stadt Audioführung  
ohrenstrand auf dem pfefferberg
Gehörte Stadt

Gehörte Stadt lädt Sie dazu ein, mit ihren Ohren zu sehen. Wer dabei sein möchte, muss lediglich etwas Vertrauen, große Neugierde und möglichst offene Ohren mitbringen. Um die unzählbaren Klänge und akustischen Räume Berlins möglichst ungestört auf sich einwirken zu lassen, werden Sie von einem persönlichen Guide, der sich um Ihre Sicherheit kümmert, blind durch die Stadt geführt. Erleben Sie Berlin mit den Ohren statt mit den Augen: Schon oft, aber noch nie bewusst Gehörtes wird Ihnen zu Gehör kommen: Tagtäglich verpassen Sie vermeintlich unspektakuläre akustische Ereignisse, die den Sound einer Stadt prägen. Wieso klingt alles plötzlich so anders, wenn Sie nichts sehen? Könnten Sie hören, dass Sie sich in Berlin befinden?
Ausgangspunkt des Hör-Gangs ist das Podewil am Alexanderplatz: Von hier aus führen unsere Guides Sie mit verbundenen Augen zu verschiedenen Hör-Punkten. Der Rundgang dauert eine gute Stunde und endet am pfefferberg, haus 13. Im zweiten Teil des Abends, der im haus 13 stattfindet, werden Klangphänomene aus dem Hör-Gang diskutiert und mit verschiedenen Klang-Spielen oder kurzen musikalischen Darbietungen einzelner Mitglieder des KNM Berlin thematisiert.

Ort: Treffpunkt ist das Podewil (Foyer), Klosterstr. 68-70, 10179 Berlin; U2 Klosterstraße - Zweiter Teil im pfefferberg haus 13, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin; U2 Senefelderplatz
Eintritt: 5 Euro (Kinder 2,50 Euro)
Kartenreservierung: Wegen beschränkter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich, per E-Mail: info@ohrenstrand.net oder telefonisch unter: 030/24749870

Ein Projekt von ausland und des KNM Berlin im Rahmen von ohrenstrand.net. ohrenstrand.net wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
» Details 30.10.2009, 19:30 Uhr Konzerthaus Wien, Großer Saal Wien Modern Retrospektive Iannis Xenakis  

SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Mario Caroli Flöte
Beat Furrer Dirigent

Das Xenakis-Porträt bei Wien Modern 2009 präsentiert wichtige Ensemble- und Orchesterwerke sowie elektronische Kompositionen des griechisch-französischen Klangpioniers. Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Klangforum Wien, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin und dem Arditti Quartett sind internationale Spitzenensembles eingeladen, Werke aus vier Jahrzehnten zu interpretieren. Als einer der Höhepunkte des Xenakis-Porträts steht am 20. November ein legendäres und selten zu erlebendes Orchesterwerk aus dem Jahr 1966 auf dem Programm: «Terretektorh» für achtundachtzig im Publikumsraum verteilte Musiker, gespielt vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Peter Eötvös.

Programm
Iannis Xenakis

Waarg (1988)

Iannis Xenakis

Jalons (1986)

Iannis Xenakis

Phlegra (1975)

Salvatore Sciarrino

Libro notturno delle voci (2009) EA

Beat Furrer
Apon (2009) EA

» Details 10.11.2009, 21 Uhr Teatro San Martin Buenos Aires Ciclo de Conciertos de Música Contemporánea del Teatro San Martín Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD in Buenos Aires  
Hommage Silvestre Revueltas

Kammerensemble Neue Musik Berlin und argentinische Musiker
Künstlerische Leitung: Roland Kluttig

Eigenwillig und frisch eröffnen Silvestre Revueltas "musikalische Fotografien" Mexikos dem Zuhörer eine außergewöhnlich dichte und faszinierende Klangwelt. Neben einigen der bekanntesten sinfonischen Dichtungen und Filmmusiken des als "mexikanischen Ives" bezeichneten Komponisten werden in diesem Konzert auch seltener aufgeführte Miniaturen zu hören sein.

Programm

Caminando (1937)

Ocho por Radio (1933)

Planos (1934)

Toccata sin Fuga (1933)

Tres Sonetos

El renacuajo paseador

Homenaje a Federico García Lorca (1936)

Siete Canciones

Sensemayá (1938)


Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und der Berliner Kulturverwaltung.
» Details 11.11.2009, 21 Uhr Teatro San Martin
Buenos Aires
Ciclo de Conciertos de Música Contemporánea del Teatro San Martín Artists in Berlin  
Programm

Simon Steen-Andersen
Next To Beside Besides
for flute, saxophon and percussion

Alvin Lucier
Navigations for strings

Luigi Nono
Post-prae-ludium per Donau
per tuba e live electronics

Liza Lim
The Heart's Ear
for flute, clarinet and string quartet

Gérard Grisey
Anubis-Nout
for contrabassclarinet

Dmitri Kourliandski
Punctuation marks
for flute, clarinet, piano (perc), violin and violincello

Jean-Luc Hervé
En découverte
für 2 Violinen, Live-Elektronik und Video
Video: Natacha Nisic

Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und der Berliner Kulturverwaltung.
» Details 12.11.2009, 21.00 Uhr Centro Cultural MOCA, Montes de Oca 169, Ciudad de Buenos Aires sound & language Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD in Buenos Aires  
Mario Verandi sound & language

Robin Hayward
Grave Mountain Diagram
for horn, trombone and tuba

Nicolas Collins
Sonnet 40
Text: William Shakespeare
for trumpet solo

Ana María Rodríguez
Radiostation der vergessenen Städte
Text: Ron Winkler
for trumpet, percussion and live-electronic

Martin Bauer
Un candado de dolor (Poesia popular)
for trombone, percussion and tape

Mario Verandi
tour de trance
Text: Monika Rinck

Marcelo Toledo
Logomaquia (WP)
Text: Nora Iuga
for trumpet, trombone, tuba, percussion and prerecorded sounds

KNM Berlin
Álvaro Suárez Vázquez, french horn (guest)
Naama Golan, trumpet
Daniel Ploeger, trombone
Robin Hayward, tuba
Alexandre Babel, percussion
Ana Maria Rodriguez / Mario Verandi / Thomas Bruns, Klangregie

Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und der Berliner Kulturverwaltung.
» Details 25.11.2009, 20.00 Uhr ohrenstrand auf dem pfefferberg, Haus 13, Berlin Hör.Quartett Neue Musik trifft Krautrock  
Holger Czukay Mittwoch, 25.11.2009, 20 Uhr, pfefferberg haus 13
ohrenstrand auf dem pfefferberg
Hör.Quartett - NEUE MUSIK trifft KRAUTROCK

Mit Luzia Braun (Moderation, ZDF Kulturmagazin aspekte), Thomas Schäfer (Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt), Jens Balzer (Berliner Zeitung); Zu Gast: Holger Czukay (Can)
Live-Musik von Holger Czukay und Kammerensemble Neue Musik Berlin (Karlheinz Stockhausen: "Adieu" für Bläserquintett)
Im "Hör.Quartett" begegnet die NEUE MUSIK anderen musikalischen Genres: sowohl in der Diskussion wie auch live. In der vierten Ausgabe des Hör.Quartetts trifft die NEUE MUSIK, vorgestellt durch das Kammerensemble Neue Musik Berlin, auf die KRAUTROCK-Legende Holger Czukay, der als Bassist und Elektroniker der Band Can internationalen Ruhm erlangte und für viele als einer der einflussreichsten Musiker der 60er- und 70er Jahre gilt. Mit Can prägte er mit repetitiven Klangkompositionen und der frühen Verwendung von Geräuschen eine ganz eigene Ästhetik, die heute vor allem in avantgardistischer Rockmusik und in elektronischer Musik fortwirkt.
Czukay studierte von 1963 bis 1966 bei dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, der die Grundhaltung von Can als "musikalisch forschend" beschrieb. Czukay äußerte sich über Stockhausen widerum wie folgt: "Mehr als vierzig Jahre später bleibt seine Musik ein hervorragendes musikalisches Juwel, obwohl die fortgeschrittene technische Entwicklung einen vermuten lässt, es könnte sich dabei um einen 'alten Hut' handeln. Falsch, der 'Gesang der Jünglinge' lässt moderne Technik manchmal ziemlich alt aussehen!" Dieser Einschätzung kann unmittelbar nachgegangen werden, indem das KNM Berlin Stockhausens Komposition "Adieu" für Bläserquintett aus dem Jahr 1966 vorstellt.
Lässt sich zwischen bestimmten Ästhetiken innerhalb des KRAUTROCK und NEUER MUSIK eine gewisse Nähe feststellen? Durchaus finden sich Parallelen wie die Verwendung von Geräusch-Collagen, Sound-Experimenten und minimalistisch angelegten Strukturen. Auch die Nutzung neuer elektronischer Instrumente und die Ablehnung musikalischer Konventionen ließe dies vermuten.
Welche Rolle spielt die NEUE MUSIK konkret für Holger Czukays Arbeit und wie sieht diese aus? Und welche Wirkung entfaltete Stockhausens Komponieren im Umfeld der NEUEN MUSIK, aber gerade auch im POP?
Diese Fragen und andere diskutiert Holger Czukay mit dem Musikwissenschaftler und Kurator Thomas Schäfer (Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt), dem Popjournalisten Jens Balzer (Berliner Zeitung) und der Moderatorin Luzia Braun (ZDF Kulturmagazin aspekte). Dabei lotet das Hör.Quartett die Möglichkeiten des Austauschs zwischen NEUER MUSIK und anderen Genres aus und etabliert einen sinnlichen, überraschenden und humorvollen Diskurs.

Eintritt: 8 Euro / 6 Euro erm.
Kartenreservierungen per E-Mail: info@ohrenstrand.net und Tel.: 030/24749-870
Ort: pfefferberg haus 13, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin; U2 Senefelderplatz

Hör.Quartett ist ein Projekt des KNM Berlin und des Konzerthaus Berlin im Rahmen von ohrenstrand.net. ohrenstrand.net wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
» Details 27.11.2009, 20.00 Uhr Hamish Morrison Galerie kulturradio Galeriekonzert Zeitgenössische Kunst sehen und hören  
ohrenstrand.net in Moabit
kulturradio-Galeriekonzert - Zeitgenössische Kunst sehen und hören
 
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Werke von Louis Andriessen, Christopher Fox und Salvatore Sciarrino;
Arbeiten von Frank Badur
 
Selten besteht die Gelegenheit, Zeitgenössische Kunst hautnah in Verbindung mit live gespielter Musik zu erleben. Im Galeriekonzert wird diese Brücke in Anlehnung an die Galerienwanderung des kulturradio vom rbb ein weiteres Mal geschlagen. Das Programm des Kammerensemble Neue Musik Berlin ist inspiriert durch die Arbeiten des Berliner Künstlers Frank Badur, die anlässlich dessen 65. Geburtstags in der Hamish Morrison Galerie präsentiert werden. Sie sind gekennzeichnet durch eine sinnlich lebendige Beschäftigung mit Farbe und Lineatur, die Fragen nach rhythmisierter Proportion, nach dem Klang und der Intensität von Farben aufwirft. Geometrisch abstrakt anmutend und der Minimal Art nahe finden sich Verwandtschaften zu den ausgewählten Kompositionen: Salvatore Sciarrinos „Esplorazione del bianco I - III” sucht nach den unzähligen Stufen im Weiß zwischen Licht und Dunkel. „Unreasonable Strains” von Christopher Fox arbeitet spannungsreich mit langen Notenwerten und konsonanten Intervallen, die quasi monochrome Klangflächen erzeugen. Eine ebenfalls minimalistisch konzipierte Komposition ist „Workers Union” von Louis Andriessen, der die Tonhöhen nur andeutet, während die Rhythmen fixiert und mit allen Stimmen unisono zu spielen sind. Das Konzert dauert ca. eine Stunde und wird moderiert. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch über Synergien der Kunst.
 
Programm

Christopher Fox
Unreasonable Strains (15')
für Ensemble

Salvatore Sciarrino
Esplorazione del bianco I - III (15')
für Kontrabass solo, Flöte, Bassklarinette, Gitarre, Violine und Jazzschlagzeug solo

Louis Andriessen
Workers Union (25')
Sinfonischer Satz für jede laut klingende Instrumentengruppe

KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte
Winfried Rager, Klarinette
Theo Nabicht, Bassklarinette/Saxophon
Samuel Stoll, Horn
Naama Golan, Trompete
Matthias Jann, Posaune
Robin Hayward, Tuba
Michael Weilacher, Schlagzeug
Seth Josel, Gitarre/E-Gitarre
Ekkehard Windrich, Violine
Arnulf Ballhorn, Kontrabass

Ort: Hamish Morrison Galerie, Heidestr. 46-52, 10557 Berlin
Eintritt frei
Anmeldung erbeten; per Post: kulturradio vom rbb, z. H. Frau Stiller, 14046 Berlin; oder per E-Mail: katrin.stiller(at)rbb-online.de

Das kulturradio-Galeriekonzert ist ein Projekt des kulturradio vom rbb im Rahmen von ohrenstrand.net. ohrenstrand.net wird unterstützt durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, und die Kulturverwaltung des Landes Berlin.
» Details 12.12.2009, 18.00 Uhr Akademie der Künste, Pariser Platz 2WEI: Olga Neuwirth + Enno Poppe Konzerte + Gespräch  
2WEI: Olga Neuwirth + Enno Poppe

Eine jüngere Generation von Komponisten hat sich seit einigen Jahren in die vordersten Reihen des internationalen Musikschaffens katapultiert. Olga Neuwirth und Enno Poppe sind zwei der markantesten Erscheinungen aus diesem Kreis. Beide wurden inzwischen zu Akademie-Mitgliedern gewählt. Die nächste Ausgabe der Reihe 2WEI ist ihnen gewidmet - als dialogisches Wechselspiel aus Konzerten, Film und Gespräch. Das musikalische Portrait Olga Neuwirths gestaltet das Kammerensemble Neue Musik Berlin mit Arbeiten aus zwei Jahrzehnten, darunter eine filmische Beschreibung ihrer Kompositionsweise, die 2007 zur documenta 12 entstand. Das ensemble mosaik nimmt sich der Musik von Enno Poppe an. Er leitet das Ensemble seit 1998 und wird es auch in diesem Konzert dirigieren, im Programm Allerneuestes aus seiner Werkstatt. Das Gespräch zwischen beiden moderiert Thomas Schäfer, Direktor des Internationalen Musikinstituts Darmstadt.


Programm


18.00 Uhr Film
"Miramondo Multiplo" (2006/2007)
Musik und Idee: Olga Neuwirth
Courtesy Galerie Charim und documenta 12


18.30 Uhr Konzert
Olga Neuwirth

Verfremdung/Entfremdung
für Flöte, Klavier und Sechskanaltonband (2002)

SPLEEN
für Baßklarinette solo (1994)

AKROATE HADAL
für Streichquartett (1995)

Marsyas
für Klavier solo (2004)

FIVE DAILY MINIATURES
für Countertenor, Baßklarinette, Klavier, Violine und Violoncello (1994)
Text von Gertrude Stein

Kammerensemble Neue Musik Berlin
Solisten:
Tim Severloh, Countertenor
Theo Nabicht, Bassklarinette
Frank Gutschmidt, Klavier


19.45 Uhr
Olga Neuwirth und Enno Poppe im Gespräch mit Thomas chäfer


20.45 Uhr Konzert
Enno Poppe

Trauben
für Klaviertrio (2004/2005)

Holz solo
für Saxophon (1999/2009) UA

Schrank
für Ensemble (1989-2009) EA

Salz
für Ensemble (2005)

ensemble mosaik
Enno Poppe, Leitung
» Details 21.01.2010, 19.00 Uhr Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal Open your Ears - Les femmes savantes  
les femmes
LES FEMMES SAVANTES
Sound – Case

Les femmes savantes
Berliner Jugendliche und Erwachsene

Koffer sagen eine Menge über ihre Besitzer und Benutzer aus. Äußerlich aufgrund ihrer Funktionalität recht ähnlich, transportieren sie höchst unterschiedlichen und persönlichen Inhalt. Wer wollte nicht schon gern einmal in einen fremden Koffer schauen? Für "Sound – Case" öffnen die Femmes ihre fünf Reisekoffer und erzählen mit und für die Jugendlichen als auch Laien-Erwachsenen ihre individuellen Klanggeschichten.
Während man bei Hanna Hartman nach dem Klang der Straße fragt (und ihn auch beeinflussen wird), reist Ana Maria Rodriguez’ Gruppe in die Klangwelten mehrerer Familiengenerationen und portraitiert diese in Form von Video/Audio snapshots. Andrea Neumann integriert typische Gesten und persönliche Geräusche ihrer Akteure in ein räumlich aufgefächertes musikalisch/visuelles Tableau und Sabine Ercklentz ver-wandelt unsere Alltagsklänge auf poetische Weise in den Sound von mitgebrachten Instrumenten.
Ute Wassermann schließlich formt einen experimentellen Klangchor, der gefundene Melodien, Songs, Geräusche oder auch Texte neu zusammensetzt und klanglich mischt.
Musiker des KNM Berlin begleiten die fünf Femmes auf ihrer Reise.

Hanna Hartman
"On The Road" (Arbeitstitel)
Mit den Schülern / Erwachsenen werden verschiedene "Straßenbeläge" ausprobiert und nach Klang und Rhythmus neu gestaltet. Wie klingt die Straße? Wie soll sie klingen? Die Straßenbeläge werden entsprechend der Vorstellungen und des Klangempfindens der Schüler von einem Fachmann hergestellt. Die Gestelle für die Straßenbeläge werden im Voraus gebaut. Auf der Bühne befinden sich 3 -5 "Straßen" mit verschiedenen Belägen.
Die Beläge klingen alle ganz unterschiedlich und werden mit Rollkoffern und Spielzeug auf Rädern (z.B Spielzeugenten) von den Schülern nach einer Partitur bespielt.
Gleichzeitig werden hinter den "Straßen" Musiker auf rollenden Kisten (in verschiedenen Höhen) spielend in verschiedene Richtungen Hin und Her gezogen.

Ana Maria Rodriguez
"my generation" - Video/Audio Portraits
Mehrere Familien werden je von ihrer jüngsten Generation auf das musika-lisch/akustische Erleben der letzten 70 Jahre befragt. Eine Familie aus der Perspektive ihrer mittleren Generation. Welche Musik wurde im Familiengedächtnis bewahrt und weiter gegeben? Welche akustischen Erinnerungen sind haften geblieben? Welche Geräusche und Klänge sind verloren gegangen oder spielen keine Rolle mehr?
Die Familien - möglichst mit unterschiedlichem kulturellen Kontext - stellen also selbst die Video/Audio - Teams dar. In einem ersten Schritt werden gemeinsam die Interviews vorbereitet. Die zweite Etappe beinhaltet den "Dreh" und das Archivieren des musikalisch/akustischen Materials. Im letzten Schritt wird schließlich das visuell/klangliche Mate-rial unter der Anleitung von Ana Maria Rodriguez zu künstlerischen Portraits verdichtet. Eine kurze Komposition – die live am Schluss aufgeführt wird – verbindet die vorproduzierten Portraits mit der Konzertsituation.

Sabine Ercklentz
„It sounds like...“ (Arbeitstitel)
Gruppe 1 / Fielrecordings:
Wie klingt der uns umgebende Alltag? Permanent sind wir von Geräuschen / Klang umgeben, den wir aber häufig nicht bewußt wahrnehmen. In einem ersten Arbeits-schritt sammeln die Schüler die sie umgebenden Alltagsklänge, zu Hause und unter-wegs. Was klingt interessant und warum? Welche dieser Klänge können wir für unsere Kompositionen gebrauchen. Angeleitet von einem Fachmann werden die Schüler professionelle Fieldrecordings von einzelnen Klangquellen machen. In einem nächsten Arbeitschritt lernen die Schüler verschiedene einfache Techniken der digitalen Klangbearbeitung, editieren und  filtern, kennen.
» Details 28.01.2010, 20.00 Uhr Radialsystem V Marcelo Toledo - La selva interior (The Jungle Within) Ultraschall - das Festival für neue Musik  
Marcelo Toledo
La selva interior (The Jungle Within)
(2006/2009)
Kammeroper
Uraufführung der Neufassung

Eine Oper über die letzten Momente im Leben des südamerikanischen Schriftstellers Horacio Quiroga, der sich in seinen Büchern leidenschaftlich und phantasievoll mit der Wildnis, mit Liebe, Tod und Wahnsinn auseinandersetzte. Die Musik von Marcelo Toledo erzählt auf magische Weise, wie Klarheit und Genesung, Delirium und Realität, Imagination, Erinnerungen und Wünsche ineinander verfließen und erkundet den schwindelerregenden inneren Dschungel eines Mannes, der entschieden hat, noch am gleichen Tag die Welt zu verlassen.

Marcelo Toledo, Idee und Komposition
Neue Vocalsolisten Stuttgart
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Manuel Nawri, Dirigent
Claudia Doderer, Raum, Inszenierung, Bühnenbild
Andreas Fuchs, Licht

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD.
» Details 30.01.2010, 21.00 Uhr / 31.10.2010, 18.00 Uhr Volksbühne Berlin Aura - Musiktheater Ultraschall - das Festival für neue Musik  
AURA
Musiktheater nach der Novelle „Aura“ von Carlos Fuentes (2009)

Musik und Libretto: José-María Sánchez-Verdú
Inszenierung: Susanne Øglænd
Bühnenbild: Mascha Mazur
Video: Jan Speckenbach
Kostüm: Gunna Meyer
Licht: Andreas Fuchs

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Sopran: Sarah Maria Sun
Mezzosopran: Truike van der Poel
Bass: Andreas Fischer
Zwei Stimmen im Ensemble: Martin Nagy, Guillermo Anzorena
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Auraphon: Experimentalstudio für akustische Kunst e.V.
Musikalische Leitung: José-María Sánchez-Verdú

Dauer: ca. 80 Minuten 

Koproduktion von 
Proyecto Gerhard Javier Güell Madrid
Biennale di Venezia, Biennale Musica
Musik der Jahrhunderte Stuttgart

Eine Produktion von Musik der Jahrhunderte im Rahmen von ENPARTS, einer Kooperation mit musicadhoy Madrid und der Biennale Venedig.
Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes
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» Details 06.02.2010, 21.00 Uhr Halle 400, Kiel Chiffren - Kieler Tage für Neue Musik  
Programm

Stefan Bartling
MIT NAMEN & Randnotiz
für 4 Lautsprecher, 2 Megaphonspieler und 1 Fahrradspieler
Daniel Ploeger
Untitled (voice, weapon, megaphone)
für Posaune und Kassettenrekorder
Jean-Luc Hervé
En découverte
für zwei Violinen, Live-Elektonik und Video

Luigi Nono
Post-prae-ludium per Donau
per tuba e live electronics

Ana Maria Rodriguez
Radiostation der vergessenen Städte
für Trompete, Percussion und Live-Elektronik

Gérard Grisey
Périodes (aus: L'espace acoustique)
für Flöte, Klarinette, Posaune, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte
Winfried Rager, Klarinette
Naama Golan, Trompete
Daniel Ploeger, Posaune
Robin Hayward, Tuba
Alexandre Babel, Schlagwerk
Ekkehard Windrich, Violine
Catherine Ribes, Violine
Kirstin Maria Pientka, Viola
Ringela Riemke, Violoncello
Arnulf Ballhorn, Kontrabass
Ana Maria Rodriguez, Live-Elektronik
Andre Bartetzki, Klangregie
Thomas Bruns, Klangregie


» Details 10.02.2010, 20.00 Uhr ohrenstrand auf dem pfefferberg, Haus 13, Berlin 2 x Five ohrenstrand auf dem pfefferberg  
Programm

John Cage
Sculptures musicales
(Ausarbeitung: Ekkehard Windrich)

John Cage
Sculptures musicales
(Ausarbeitung: Ana Maria Rodriguez)

John Cage
Five

John Cage
Sculptures musicales
(Ausarbeitung: Daniel Ploeger)

Hanna Hartman
Borderlines

Andrea Neumann
LFS 5

Ute Wassermann
small words

Sabine Ercklentz
Sound-alike II
» Details 06.03.2010 22.00 Uhr Bauhaus Dessau Portraitkonzert Helmut Oehring Kurt-Weill-Fest 2010  
Sopran: Salome Kammer
Gebärdensolistin: Christina Schönfeld
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Sounddesign/Live Elektronik: GOGH surround music/T.Ottersberg

Programm
Locked -in-  

Philipp
Version für Kontrabassklarinette Teil 1

MARIE B.  (Seven Chambers) String Quartet No.2
für Streichquartett und live-electronics

Mischwesen
Version für Gebärdensprache, Trompete, Kontrabassklarinette, Violoncello und Keyboard
Text: basierend auf dem Gedicht SILENCE von Anne Sexton und Texten von Oehring / ter Schiphorst"

Philipp
Version für Kontrabassklarinette Teil 2

LIVE  (aus: Androgyn)
(mit Iris ter Schiphorst)
nach dem Gedicht LIVE von Anne Sexton
18 songs für Stimme, Violine, Violoncello, präpariertes Klavier/sampling Keyboard und live-electronics

Kooperation des Kurt-Weill-Festes Dessau mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin
» Details 21.03.2010, 20.00 Uhr
22.03.2010, 20.30 Uhr
Sophiensäle Der Sonne entgegen - Musiktheater von Lucia Ronchetti MaerzMusik - Festival für aktuelle Musik  
Lucia Ronchetti
Der Sonne entgegen

Music theatre for 14 voices, brass-ensemble end live electronics (rev. 2009)
Text by Steffi Hensel
Dramaturgy by Michael v. zur Mühlen, Steffi Hensel, Lucia Ronchetti

Singers (to define)
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Timo Kreuser (musical director)
Michael v. zur Mühlen (direction)
Thomas Seelig (live electronic)
Lothar Baumgarte (setdesign/lights)
S. Gassen (costumes)
Elisabetta Benassi (video)

Der Sonne entgegen is a dramatic meditation for 14 solo vocal performers, brass ensemble and live electronics. New and old frontiers of our hyper-communicative world are the main subjects, the point of departure of the project. 
The dramaturgy follows the multiple transformations of the 14 performers in fragmented, associatively connected and dramatic situations. They appear as Europeans enjoying a seemingly wonderful holiday on an exotic island-bubble, as refugees facing an insurmountable barrier in desert-like surroundings, as stateless people or survivors in the first world, and finally as unheard-of intellectuals engrossed in complex discussions about loss of territory and migration. A young female figure-skater gliding through the polished space and crossing frontiers, a choir of the dead standing on the border discussing the almighty power of time, and an iceberg speaking about its borderless Antarctic land are outsider figures, external observers.
The members of the cast perform as both singers and actors. They are a sort of percussion orchestra, creating all their sounds with their voices, their bodies and simple props, and using the stage itself as a gigantic drum. For much of the piece there is no external sound support, only the plain and sometimes fragile a cappella performance.
At the end of the work, the brass ensemble creates a meta-historical event reminiscent of the Flood, a remake of the biblical story where everything seems too complex, too loosely connected ever to be resolved. The rainstorm affects the performers, the music, the narration – and the audience as well.

Prize Fonds Experimentelles Musiktheater NRW 2006, Prize “Music Theater Now” ITI Berlin 2008
Supported by: Kunst Stifftung NRW, Haupt Stadt Kultur Fonds Berlin, Deutscher Musikrat, Initiative Neue Musik Berlin, Italienisches Kulturinstitut Berlin, Deutscher Akademischer Austauschdienst Berlin, Galerie Mario Mazzoli, Berlin
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» Details 03./04.04.2010, 17.30 - 23.00 Uhr Radialsystem V, Berlin KNM New Music Spa The book of wellness  
Samstag, 03.April 2010
17.30 Uhr 
Prolog: Gehörte Stadt - Audioführung

19.00 Uhr
Eliav Brand
The book of wellness (UA)

20.00 Uhr
Pierre Jodlowski
Respire (DE) für Ensemble und Video
Musikalische Leitung: Michael Wendeberg

20.30 Uhr
Gehörte Stadt / Klangmassagen / Lach - Yoga / Massagen to Go

22.00 Uhr
Morton Feldman
For Samuel Beckett
Musikalische Leitung: Michael Wendeberg

Sonntag, 04. April 2010
17.30 Uhr 
Prolog: Gehörte Stadt - Audioführung

19.00 Uhr
Eliav Brand
The book of wellness (UA)

20.00 Uhr
Johannes Kreidler
Music for a Solo Western Man (UA) für Solo Performer, Moderator, Elektronik, Video, Altsaxofon/Bassklarinette/Klarinette, Schlagzeug, Klavier und Kontrabass

20.30 Uhr
Gehörte Stadt - Klangmassagen - Lach-Yoga - Massagen to Go

22.00 Uhr
Morton Feldman
For Samuel Beckett
Musikalische Leitung: Michael Wendeberg

Preise:
17 Euro / ermäßigt 12 Euro
Prolog: 3 Euro, bei Kauf einer Karte frei
Massagen und Yoga nach Verfügbarkeit inklusive
» Details 12.4.2010, 20.00 Uhr
13.4.2010, 21.00 Uhr

Radialsystem V, Berlin Alte und neue Musik im Dialog Zeitfenster  
» Details 06.05.2010 Donaueschingen sound & language

im Rahmen von: HörBa(a)r  
Das Kammerensemble Neue Musik Berlin widmet sich seit seiner Gründung zwischen 1987 zeitgenössischer Musik, raumspezifischen Projekten und dem Musiktheater in Berlin sowie auf Festivals in ganz Europa und Amerika. In seinem neuen Programm „sound & language“ präsentiert das KNM Berlin Kompositionen, die jeweils auf spezifische Art und Weise die Beziehung zwischen Wort und Klang, Text und Musik thematisieren. Während die Komponisten Michael Reudenbach, Jean-Luc Hervé, Nicolas Collins und Ana María Rodríguez die klangliche Auseinandersetzung mit Lyrik und Prosa von William Shakespeare, Arno Schmidt, Ulrich Schlotmann und Ron Winkler suchen, verwendet Peter Ablinger „O-Töne“ von Bertolt Brecht, Arnold Schoenberg, Billie Holiday und Mao Tse-Tung.
Zwei der beteiligten Dichter werden anwesend sein: Ulrich Schlotmann und Ron Winkler werden das nicht alltägliche Konzert durch kurze Lesungen erweitern.

Michael Reudenbach
...ZITATE, BERÜHRUNGEN...
Text: Arno Schmidt

Jean-Luc Hervé
Entlöse
Text: Ulrich Schlotmann

Nicolas Collins
Sonnet 40
Text: William Shakespeare 

Ana Maria Rodriguez
Radiostation der vergessenen Städte
Text: Ron Winkler

Peter Ablinger
voices and piano
Bertolt Brecht, Arnold Schoenberg, Billie Holiday, Mao Tse-Tung
» Details 13.05.2010, 20.00 Uhr Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal Die Verwandlung - Musiktheater von Paulheinz Dittrich  

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