Saison 2018 / 2019

Programm


20./21.04.2019, National Kaohsiung Center for the Arts (Taiwan) - Das Stereoskop
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Das Stereoskop der Einzelgänger
nach dem Werk « Das Stereoskop der Einzelgänger » von Juan Rodolfo Wilcock (1972)
Musik|Theater|Installation

20. / 21. April 2019, je 11:00, 14:30 und 17:00 Uhr
National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying)
Taiwan

Ana Maria Rodriguez, Komposition/Live-Elektronik/Kemençe
Ingrid von Wantoch-Rekowski, Regie
Fred Pommerehn, Bühne/Licht
Andre Bartetzki, Klangregie

N.N., Tanz

Die Komponistin Ana Maria Rodriguez, die Regisseurin Ingrid von Wantoch Rekowski und derBühnenbildner/Lichtdesigner Fred Pommerehn setzen sich mit dem argentinisch-italienischen Autor Juan Rodolfo Wilcock auseinander.

“Das Stereoskop der Einzelgänger” ist eine 1972 erschienene Sammlung von sechsundsechzig Erzählungen Wilcocks, in denen er siebzig Einzelgänger portraitiert: kannibalische Liebespaare, im Alltag verunglückte Götter, die Sonne nicht ertragene Nerds, in den unendlichen Weltraum geschossene Probanden, arbeitslose Engel, endlos redende Alleinunterhalter oder Kranke, deren Blick in den Spiegel zum einzigen sozialen Kontakt wird. Sie heißen Corfu, Brasco, Fritty oder Lorbio und verteidigen um den Preis der Weltentfremdung obsessiv, mutig, verrückt und sensibel ihren Lebensentwurf.
Ana Maria Rodriguez, Ingrid von Wantoch Rekowski und Fred Pommerehn interpretieren diese surreale Welt mit Mitteln der Musik, des Theaters und der Installation – teils sukzessiv, teils simultan.
Esl eröffnet sich dem Publikum der Blick auf eine seltsame Stadt, die ein wundersames Orchester – halb Mensch, halb Tier – beheimatet.
Dort versuchen die Musiker das Unmögliche: trotz Isolation, zunehmenden  persönlichen Obsessionen und Handicaps der Utopie einer gemeinsamen musikalischen Sprache zu folgen.

Ensemble KNM Berlin
Matthew Conley, Trompete |  Theodor Flindell, Violine/Bandurria | Kirstin Maria Pientka, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello

„Das Stereoskop der Einzelgänger“ ist ein Projekt des Ensembles KNM Berlin in Kooperation mit Césaré, Centre national de création musicale de Reims. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin.

11.04.2019, 19:00 Uhr, Ahmed Adnan Saygun Kunstzentrum - TAGE FÜR NEUE MUSIK IZMIR
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11.April 2019, 19:00 Uhr
Ahmed Adnan Saygun Kunstzentrum Izmir
Tage für neue Musik Izmir (Türkei)

Portraitkonzert Marco Stroppa

Marco Stroppa
Un segno nello spazio   1992
für Streichquartett

Hommage à Gy.K.  1997-2003, 2013
für Klarinette, Viola und Klavier

Osja  2005/2008
Seven Strophes for a Litery Drone

Ensemble KNM Berlin
Horia Dumitrache, Klarinette | Hsin-Huei Huang, Klavier | Theodor Flindell, Violine | Lisa Werhahn, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Ringela Riemke, Violoncello

18.- 21.03.2019, Uferstudios Berlin - KNM contemporaries - Music in the Making 2019
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KNM CONTEMPORARIES
Music in the Making 2019

18.-21. März 2019
Uferstudios Berlin, Studio 1
Ensemble KNM Berlin
KNM campus ensemble

mit Joanna Bailie (GBR)|Martin Hiendl (DEU)|Stefan Prins (BEL) | James Saunders (GBR)

sowie Matti Heininen (FIN)| Anda Kryeziu (KOS)| Nicolas Kuhn (DEU) |Raphaël Languillat (FRA)| Giulia Lorusso (ITA)| Macarena Rosmanich (CHL)| Catalina Rueda (COL) |Stellan Veloce (ITA)

„KNM CONTEMPORARIES - Music in the Making“ versteht Musik als offenen, kommunikativen und sozialen Raum. Vier Tage lang stellen sich die eingeladenen KomponistInnen und die MusikerInnen des Ensemble KNM Berlin sowie des KNM campus ensembles in öffentlichen Proben, Präsentationsrunden und abendlichen Konzerten dem Berliner Publikum.
CONTEMPORARIES rückt Musik der jüngsten, internationalen Komponistengeneration in den Berliner Fokus. Sie setzt diese in Beziehung zu den künstlerisch markanten und kontrovers diskutierten Positionen von Joanna Bailie, Martin Hiendl, Stefan Prins und James Saunders.
Die ehemaligen Werkstätten der Uferstudios Berlin bieten den passenden experimentellen Rahmen für ein pluralistisches Forum heutigen Komponierens, Hörens und Diskutierens.

täglich
10:00 - 13:00 Öffentliche Proben
19:00 Präsentationen und Konzerte

18. März
mit James Saunders |Macarena Rosmanich|Raphaël Languillat

19. März
mit Martin Hiendl|Stellan Veloce|Giulia Lorusso

20. März
mit Stefan Prins|Matti Heininen|Anda Kryeziu

21. März
mit Joanna Bailie|Catalina Rueda|Nicolas Kuhn

Ensemble KNM Berlin & Gäste
Rebecca Lenton, Flöte | Antje Thierbach, Oboe | Horia Dumitrache, Klarinette | Theo Nabicht, Bassklarinette | Laurent Bruttin, Klarinette | Alexandre Babel, Schlagzeug | Michael Weilacher, Schlagzeug | Prodomos Symeonidis, Klavier | Seth Josel, E-Gitarre | Theodor Flindell, Violine | Lisa Werhahn, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Miriam Askin-Götting, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello | Gabriella Strümpel, Violoncello | John Eckhardt, Kontrabass | Meinrad Kneer, Kontrabass |Andre Bartetzki, Klangregie

Tagesticket: 12/7 EUR, Viertagesticket: 36/21 EUR
weitere Informationen und Kontakt: www.kammerensemble.de, 030/44359775


KNM CONTEMPORARIES ist ein Projekt des Ensemble KNM Berlin in Zusammenarbeit mit den Uferstudios Berlin. Gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Ensemble KNM Berlin wird unterstützt durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

11.01.2019, 18:00 Uhr, Curt-Sachs-Saal - "Die Finger müssen dem Gedanken folgen" Teil 3
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11. Januar 2019, 18:00 Uhr
Staatliches Institut für Musikforschung, Curt-Sachs-Saal

"Die Finger müssen dem Gedanken folgen"
Schoenberg, Berg, Webern - wie man ihre Musik eigentlich spielen sollte
Gesprächs-Konzerte mit Berthold Tuercke und dem KNM Quartett

3. Teil
Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 4 op. 37 (1936)

KNM Quartett
Theodor Flindell, Violine | Lisa Werhahn, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Andreas Voss, Violoncello


Als vor bald 100 Jahren das Quartett des Geigers und Schoenberg-Schülers Rudolf Kolisch sich in die Interpretation der Werke Schoenbergs und seines Schülerkreises vertiefte, entdeckten diese Musiker, dass die meisten der dort im Komponierten mitgedachten Spielweisen aus dem Repertoire der klassischen Quartettkomposition stammten; was kaum verwundert, da ja die Werke selbst sich auf dem Nährboden dieser Tradition gründen.
Wenn wir heute die Aufnahmen des Kolisch Quartetts und des späteren Pro Arte Quartetts hören, sind wir frappiert von der Durchsichtigkeit und Charakteristik dieser Einspielungen – trotz simpler Aufnahmetechnik und rauschender Klangqualität. Aus den Schriften und Vorträgen Kolischs erfahren wir wenig darüber, mit welchen spieltechnischen Mitteln dieses Darstellungsniveau erreicht wird, in dem die Symbiose von Konstruktion und Ausdruck dieser Musik aufscheint. Während meines Studiums bei Kolisch und dem Bratscher seines Quartetts, Eugene Lehner, habe ich einen Einblick in die konkreten Spielweisen erhalten, in ein Spiel, wo sich Fingersätze, Strich- und Zupfarten, Vibrato und Links-Akzente aus einem empathischen Denken entlang der musikalischen Charaktere und ihrer kompositorischen Rolle ausbilden – Spielweisen, die im heutigen Interpretationsstil vergessen sind. Sie zu reanimieren führt jedoch keineswegs zu einem ‘historischen’ Stil. Im Gegenteil: Jene Art der Aufführungspraxis erweist sich als zeitlos aktuell, einzig darauf bedacht, die Charaktere dieser Musik zum Sprechen zu bringen. Wenn das gelingt, entsteht ein – damals wie heute – fesselndes Spektrum von Ausdrucknuancen, von dem Interpreten (instrumentale wie wissenschaftliche), Zuhörer und nicht zuletzt auch Komponisten zehren können.

07.12.2018, 20:00 Uhr, hebbel am ufer/HAU2 - Heroines of Sound Festival
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07. Dezember 2018, 20:00 Uhr
Hebbel am Ufer - HAU2
im Rahmen des Heroines of Sound Festival

Ein besonderer Höhepunkt des Festivals ist das Konzert des Ensemble KNM Berlin. Zu hören sind zwei Deutsche Erstaufführungen von Katharina Rosenberger und der jungen US-amerikanischen Komponistin Jessie Marino. Rosenbergers modules für verstärktes Tenorsaxophon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier mit Effektpedalen, Marinos The Whale is a Capital Fish für Performer, Elektronik und Video sowie Kompositionen von Juliana Hodkinson und Ana Maria Rodriguez erweitern das klassische Set-up bis ins Kinetische.

Jessie Marino
The Whale is a Capital Fish  (2016)
für Performer, Elektronik und Video

Juliana Hodkinson
Prompt, immediate, now / very restrained and cautious  (2013)
für Klarinette, Schlagzeug, Viola, Violoncello und Elektronik

Ana Maria Rodriguez
Das Stereoskop der Einzelgänger (2015) UA der konzertanten Version
für Stimme/Keyboard/Kemençe, Trompete, Violine/Bandurria, Viola, Violoncello und Live-Elektronik
daraus:
In der Dunkelheit / Im Weltraum / Die Spiegel / Das Atom

Katharina Rosenberger
modules
für verstärktes Tenorsaxophon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier mit Effektpedalen (2015)

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte/Performance| Laurent Bruttin, Klarinette | Theo Nabicht, Saxophon, Bassklarinette/Performance | Matthew Conley, Trompete | Michael Weilacher, Schlagzeug/Performance | Frank Gutschmidt, Klavier | Ana Maria Rodriguez, Computer/Kemençe/Stimme | Seth Josel, E-Gitarre/Performance | Theodor Flindell, Violine/Bandurria | Kirstin Maria Pientka, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello/Performance

Andre Bartetzki, Klangregie/Live-Elektronik

24.11.2018, 19:00 uhr, HfM Hanns Eisler - Mehrlicht!Musik: KNM-PLUS
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24. November 2018, 19:00 Uhr
Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler
im Rahmen des Festivals Mehrlicht!Musik

Vom 22. bis 25. November 2018 präsentiert KLANGZEITORT mit dem viertägigen Festival MEHRLICHT!MUSIK konzentriert Werke von Kompositionsstudierenden, aufgeführt von Instrumentalist*innen der beiden kooperierenden Hochschulen Universität der Künste  Berlin und Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Das Festival rückt Arbeiten ins (Bühnen-)Licht, die sich in einer Grauzone bewegen. Die Künstler*innen erschaffen bereits professionelle Musikwerke, sind jedoch noch in der Ausbildung; sie erforschen einen Raum zwischen den künstlerischen Disziplinen oder an der Schnittstelle von Musik zu anderen Disziplinen. Nicht zuletzt setzt das Festival im grauen Berliner Herbst? einen klingenden Lichtakzent.
Die Ensembles beider Hochschulen Echo (HfM Hanns Eisler Berlin) und ilinx (UdK Berlin) spielen Konzerte; durch  Studierende eigens für das Festival gegründete Formationen treten  mit Performances, elektroakustischen Kompositionen, musiktheatralen Arbeiten und intermedialen Installationen auf. In diesem Jahr arbeitet KLANGZEITORT außerdem mit dem Ensemble KNM Berlin als Gastensemble zusammen.  Das renommierte Berliner Ensemble ist eingeladen, Werke von Kompositionsstudierenden beider Hochschulen zur Uraufführung zu bringen, die in einem gemeinsamen Prozess entstanden sind. Das Ensemble selbst hat sich 1987 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin gegründet und feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen.

KNM-PLUS

Fabian Zeidler
Mirroring  UA

Samuel Solís-Serrano
pāwṛ  UA
for ensemble

Mijin Oh
Glanzkur  UA
für Ensemble

Mert Morali
Agitation  UA
for tape and seven instruments

Lucien Danzeisen
breath / breathe  UA

Michaela Rea Catranis
it was hanged with gold so red  UA
for chamber ensemble and electronic

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Theo Nabicht, Klarinetten | Alexandre Babel, Schlagzeug | Frank Gutschmidt, Klavier | Cosima Gerhardt, Violoncello
Gast: Victor Vivar, Kontrabass

Studenten:
Noé Nillni, Trompete |Juris Āzers, Schlagzeug| So-Hee Kim, Celesta | Adrian Nowak, Harfe (Mert Morali) | Dominika Surzyn, Harfe (Michaela Rea Catranis) | Cosimo Lippi, Viola

Ein Festival von KLANGZEITORT, dem gemeinsamen Institut für Neue Musik von UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin

Foto: Daniel Nartschick
23.11.2018, 18:00 Uhr, Curt-Sachs-Saal - "Die Finger müssen dem Gedanken folgen" Teil 2
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23. November 2018, 18:00 Uhr
Staatliches Institut für Musikforschung, Curt-Sachs-Saal

"Die Finger müssen dem Gedanken folgen"
Schoenberg, Berg, Webern - wie man ihre Musik eigentlich spielen sollte
Gesprächs-Konzerte mit Berthold Tuercke und dem KNM Quartett

2. Teil
Anton Webern
Streichtrio op. 20 1927
Satz für Streichtrio op. posth

Mitglieder des KNM Quartett
Theodor Flindell, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Andreas Voss, Violoncello

Als vor bald 100 Jahren das Quartett des Geigers und Schoenberg-Schülers Rudolf Kolisch sich in die Interpretation der Werke Schoenbergs und seines Schülerkreises vertiefte, entdeckten diese Musiker, dass die meisten der dort im Komponierten mitgedachten Spielweisen aus dem Repertoire der klassischen Quartettkomposition stammten; was kaum verwundert, da ja die Werke selbst sich auf dem Nährboden dieser Tradition gründen.
Wenn wir heute die Aufnahmen des Kolisch Quartetts und des späteren Pro Arte Quartetts hören, sind wir frappiert von der Durchsichtigkeit und Charakteristik dieser Einspielungen – trotz simpler Aufnahmetechnik und rauschender Klangqualität. Aus den Schriften und Vorträgen Kolischs erfahren wir wenig darüber, mit welchen spieltechnischen Mitteln dieses Darstellungsniveau erreicht wird, in dem die Symbiose von Konstruktion und Ausdruck dieser Musik aufscheint. Während meines Studiums bei Kolisch und dem Bratscher seines Quartetts, Eugene Lehner, habe ich einen Einblick in die konkreten Spielweisen erhalten, in ein Spiel, wo sich Fingersätze, Strich- und Zupfarten, Vibrato und Links-Akzente aus einem empathischen Denken entlang der musikalischen Charaktere und ihrer kompositorischen Rolle ausbilden – Spielweisen, die im heutigen Interpretationsstil vergessen sind. Sie zu reanimieren führt jedoch keineswegs zu einem ‘historischen’ Stil. Im Gegenteil: Jene Art der Aufführungspraxis erweist sich als zeitlos aktuell, einzig darauf bedacht, die Charaktere dieser Musik zum Sprechen zu bringen. Wenn das gelingt, entsteht ein – damals wie heute – fesselndes Spektrum von Ausdrucknuancen, von dem Interpreten (instrumentale wie wissenschaftliche), Zuhörer und nicht zuletzt auch Komponisten zehren können.

17./18.11.2018, 17:30/19:00 Uhr, FONDATION DEUTSCH DE LA MEURTHE Paris - ACIMC Contemporary Music Festival
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ACIMC Contemporary Music Festival
17. NOVEMBER 2018, 17:30 Uhr
FONDATION DEUTSCH DE LA MEURTHE

Programm

Pascal Dusapin
Laps 1991
für Klarinette und Kontrabass

Seyed Mohammad Tonkaboni
Tears of the tree  2017
Duo für Viola und Kontrabass
(Uraufführung/Nachwuchsprogramm)

Mark Andre
iv 9  2008-10
für Bassflöte, Englischhorn und Bassklarinette

Nima A Rowshan
se -  2017
für Flöte, Oboe und Bassklarinette
(Uraufführung/Nachwuchsprogramm)

Afshin Mottaghfard
Duett für Viola und Kontrabass  2017
(Uraufführung/Nachwuchsprogramm)

Ehsan Khatibi
Stitching 1 2018
für Bassklarinette, Viola und Kontrabass
(Uraufführung/Auftragswerk von ACIMC)

Freier Eintritt
Grand salon de la Fondation Deutsch De La Meurthe
Cité internationale universitaire de Paris
7 N Boulevard Jourdan, 75014 Paris

18. NOVEMBER 2018, 18:00 Uhr
L’Auditorium du Collège franco-britannique

Programm

Amin Khoshsabk
The Night Sky
From Stars to Constellations  2017
für Flöte, Oboe und Kontrabassklarinette
(Uraufführung/Nachwuchsprogramm)

Mehdi Kazerouni
Dix F  2017
für Viola und Kontrabass
(Uraufführung/Auftragswerk von ACIMC)

Jean-Luc Hervé
#3 (les sons tournent…)  2018
für Kontrabassklarinette und Elektronik
(Uraufführung/Auftragswerk von ACIMC)

Roijin Monibi
Seconds  2017
für Viola und Kontrabass
(Uraufführung/Nachwuchsprogramm)

Fatameh Alipour
Twilight  2017
für Flöte, Oboe und Bassklarinette
(Uraufführung/Nachwuchsprogramm)

Ali Gorji
inside out  2017
für Flöte, Englischhorn, Kontrabassklarinette, Viola und Kontrabass
(Uraufführung/Auftragswerk von ACIMC)

Freier Eintritt
L’Auditorium du Collège franco-britannique
Cité internaConale universitaire de Paris
9B Boulevard Jourdan, 75014 Paris

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöten | Gudrun Reschke, Oboe/Englischhorn | Theo Nabicht, Klarinette/Bassklarinette/Kontrabassklarinette | Kirstin Maria Pientka, Viola | Matthias Bauer, Kontrabass

Das ACIMC Contemporary Music Festival ist ein Projekt der Assoziation ACIMC und findet mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Fondation Francis und Mica Salabert sowie der Cité international universitaire de Paris statt.

26.10.2018, 18:00 Uhr, Curt-Sachs-Saal - "Die Finger müssen dem Gedanken folgen" Teil 1
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26. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Staatliches Institut für Musikforschung, Curt-Sachs-Saal

"Die Finger müssen dem Gedanken folgen"
Schoenberg, Berg, Webern - wie man ihre Musik eigentlich spielen sollte
Gesprächs-Konzerte mit Berthold Tuercke und dem KNM Quartett

1. Teil
Alban Berg, Streichquartett op. 3

KNM Quartett
Theodor Flindell, Violine | Lisa Werhahn, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Andreas Voss, Violoncello

Als vor bald 100 Jahren das Quartett des Geigers und Schoenberg-Schülers Rudolf Kolisch sich in die Interpretation der Werke Schoenbergs und seines Schülerkreises vertiefte, entdeckten diese Musiker, dass die meisten der dort im Komponierten mitgedachten Spielweisen aus dem Repertoire der klassischen Quartettkomposition stammten; was kaum verwundert, da ja die Werke selbst sich auf dem Nährboden dieser Tradition gründen.
Wenn wir heute die Aufnahmen des Kolisch Quartetts und des späteren Pro Arte Quartetts hören, sind wir frappiert von der Durchsichtigkeit und Charakteristik dieser Einspielungen – trotz simpler Aufnahmetechnik und rauschender Klangqualität. Aus den Schriften und Vorträgen Kolischs erfahren wir wenig darüber, mit welchen spieltechnischen Mitteln dieses Darstellungsniveau erreicht wird, in dem die Symbiose von Konstruktion und Ausdruck dieser Musik aufscheint. Während meines Studiums bei Kolisch und dem Bratscher seines Quartetts, Eugene Lehner, habe ich einen Einblick in die konkreten Spielweisen erhalten, in ein Spiel, wo sich Fingersätze, Strich- und Zupfarten, Vibrato und Links-Akzente aus einem empathischen Denken entlang der musikalischen Charaktere und ihrer kompositorischen Rolle ausbilden – Spielweisen, die im heutigen Interpretationsstil vergessen sind. Sie zu reanimieren führt jedoch keineswegs zu einem ‘historischen’ Stil. Im Gegenteil: Jene Art der Aufführungspraxis erweist sich als zeitlos aktuell, einzig darauf bedacht, die Charaktere dieser Musik zum Sprechen zu bringen. Wenn das gelingt, entsteht ein – damals wie heute – fesselndes Spektrum von Ausdrucknuancen, von dem Interpreten (instrumentale wie wissenschaftliche), Zuhörer und nicht zuletzt auch Komponisten zehren können.

25.09.2018, 20:30 Uhr, BKA-Theater - Exiles, Unerhörte Musik im BKA
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25. September 2018, 20:30 Uhr
BKA-Theater

Exiles
Unerhörte Musik im BKA
 
Provinz und Metropole – diesen Widerspruch scheint es auch im Iran zu geben. Während die Künstler*innenwelt nach Teheran pilgert, wurde das Internationale Shiraz-Festival für zeitgenössische Musik 2017 von den dortigen Behörden kurzfristig abgesagt. Damals war das Ensemble KNM Berlin gemeinsam mit dem Pariser Ensemble alternance eingeladen, um dort Konzerte und Workshops mit iranischen Komponisten zu geben. Im November 2018 findet das Festival nun im Pariser Exil statt. Vorab stellt das KNM Berlin seinen Festivalbeitrag als Preview im BKA-Theater vor.
 
Ehsan Khatibi: »Stitching 1« (2018, UA)
Jean-Luc Hervé: »2#3 - les sons tournent…« (2018, UA)
Mark Barden: »personae« (2009)
Afshin Motlaghfard: Duet for Alto & Contrabass (2017, UA)
Pascal Dusapin: »Laps« (1991)
Ali Gorji: »inside out« (2017, UA)
 
Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Gudrun Reschke, Englischhorn | Theo Nabicht, Klarinette/Bass- und Kontrabassklarinette | Kirstin Maria Pientka, Viola | Jonathan Heilbron, Kontrabass

Jean-Luc Hervé
21.09.2018, 20:00 Uhr, Maschinenhaus Kulturbrauerei Berlin - Festival NORDIConTempo
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21. September 2018, 20:00 Uhr
Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin
im Rahmen des Festivals NordiConTempo

Malin Bång
palinode
für verstärktes Ensemble

Juliana Hodkinson
Prompt, immediate, now / very restrained and cautious

Simon Steen-Anderson
Next To beside Besides
für Flöte-Solo, Kleine Trommel-Solo und Violine-Solo

Clara Ianotta
Limun
für Violine, Viola und zwei Notenwender

Mansoor Hosseini
Pharmacy Suite (WP)
für Ensemble

Mauro Godoy Villalabos
To Whom it Concern (WP)
für Ensemble

Stephan Winkler, Dirigent
Ensemble KNM Berlin
Sabine Vogel, Flöte | Horia Dumitrache, Klarinette | Michael Weilacher, Schlagzeug | Theodor Flindell, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello

Malin Bang
25.-31.08.2018, Hochschule f. Musik und Theater Hamburg - International Summer Academy for Contemporary Music
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25.-31 August 2018
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
International Summer Academy for Contemporary Music

Die International Summer Academy for Contemporary Music 2018 findet vom 25. August bis 1. September in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater statt.
Kooperationspartner ist die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) - Musiker*innen des aktuelle Jahrgangs der IEMA-Masterclass werden so in Hamburg dabei sein.
Darüber hinaus erwartet die Akademie Musiker*innen des CoPeCo-Studienganges der Hamburger Hochschule für Musik und Theater.
Als Ensemble in residence unterstützen Mitglieder des Ensemble KNM Berlin die Teilnehmer*innen der Akademie.

Das musikalische Programm, dem sich die diesjährige Akademie widmet, kreist um das Thema "Méditerranée" und umfasst Werke, die sich mit diesem Themenkomplex beschäftigen oder die von Komponisten aus dem Mittelmeerraum komponiert wurden. So sind neben Fausto Romitellis "Mediterraneo II - L'Azur des déserts" und Ivan Fedeles "Breath and Break" auch die Komposition "Ondulació" von Adrien Trybucki (FR) und das multimediale Werk "Am seidenen Faden" Xiao Fu (CHN/D) im Programm, die zum Thema "Méditerranée" von der Akademie in Auftrag gegeben wurden. Die Uraufführung der beiden Kompositionen wird im Rahmen des Abschlusskonzerts stattfinden.
Darüber hinaus stehen Werke von Gordon Kampe und Hans-Werner Henze im Programm, wie auch eine Neukomposition der britischen Komponistin Josephine Stephenson, die als ULYSSES-journey-composer bei der Akademie zugegen sein wird.
 
Abschlusskonzert
31. August 2018, 20:00 Uhr
resonanzraum Hamburg
im Rahmen von "HappyNewEars"

Ensemble KM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Theo Nabicht, Bassklarinette | Frank Gutschmidt, Klavier | Theodor Flindell, Violine
sowie den Musikern der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) Frankfurt, der Hochschule für Musik und Theater und Gästen.
 
Mezzosopran: Melina Meschkat
Percussion: Lin Chen (special guest)
 
Partner: Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) Frankfurt; Ensemble KNM Berlin; Hochschule für Musik und Theater
 
Förderer: Creative Europe, Ulysses, Ernst von Siemens Musikstiftung, Gerhard Trede Stiftung, Hamburger Behörde für Kultur und Medien

25.08.2018, 18:30/19:30/20:30 Uhr, Altes Museum - Lange Nacht der Museen
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Lange Nacht der Museen - Route 1
25. August 2018, 18:30/19:30/20:30 Uhr
Altes Museeum Berlin

Dieter Schnebel
aus „MOMA“
Museumsstücke II für bewegliche Stimmen und Instrumente

Dieter Schnebel schuf mit MOMA musikalische Portraits von mehr als vierzig Malern, Bildhauern und Installationskünstlern. Als Titel wählte er die Abkürzung des berühmten Museums of Modern Art in New York.
Die Partitur von MOMA liest sich wie das Who’s Who der Kunstszene: Es vereint klangliche Arbeiten z.B zu Francis Bacon, Christian Boltanski, Salvador Dali, Max Ernst, Anselm Kiefer, Robert Rauschenberg, Mark Rothko, Andy Warhol u.v.a.m..
Jedes einzelne Stück weist spezifische und auf den jeweiligen Künstler zugeschnittene Raumaufstellungen, Klangmaterialien und Formverläufe auf. Ursprünglich für das Museum Ludwig in Köln konzipiert und dort auch von den Musikern des Ensembles KNM Berlin und den Maulwerkern 1995 uraufgeführt, bezieht MOMA die Architektur des Aufführungsortes mit ein.
Für die lange Nacht der Museen treffen die Musiker eine Auswahl von Stücken, die für das Treppenhaus des Museum Ludwig gedacht waren. So erklingen u.a. die Victor de Vasarély, Bruce Naumann oder Chris Newman gewidmeten Kompositionen.
Wir widmen die Aufführung Dieter Schnebel, der im Mai 2018 in Berlin verstarb.

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Theodor Flindell, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello

die maulwerker