CD / DVD

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Erscheinungsdatum
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Younghi Pagh-Paan: Chamber Works
2020
pagh-paan » Details

[01] MAN-NAM I für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello (1977) 12:34

[02] ma-am (Mein Herz) für Solo-Frauenstimme (1990)* 04:07
auf ein Gedicht von Chung Chul

[03] U-MUL / Der Brunnen für sieben Isntrumentalisten (1992) 10:10

[04] Mein Herz I für Sopran und Viola (2020)* 07:22
auf ein Gedicht von H. C. Artmann

[05] Horizont auf hoher See für Streichquartett (2016)* 17:50

Gesamtspieldauer:  52:36

* Ersteinspielungen


Angela Postweiler, Sopran

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte
Miguel Pérez Iñesta, Klarinette
Michael Weilacher, Schlagzeug
Theodor Flindell, Violine
Lisa Werhahn, Violine
Kirstin Maria Pientka, Viola
Cosima Gerhardt, Violoncello
Jonathan Heilbron, Kontrabass

When the composer Younghi Pagh-Paan came to Germany in the mid-1970s, she was at first deeply insecure about the gaping contradictions between Western culture and her Korean homeland. She drew a special creative force from it – influences from both worlds are combined in her music until today.

The works recorded by Ensemble KNM Berlin and the soprano Angela Postweiler here were created between 1977 and 2020 and thus offer a comprehensive view of Pagh-Paan’s work. Among them, the three world-premiere recordings deserve special attention: ma-am (Mein Herz) for female solo voice and Mein Herz I for soprano and viola as well as the string quartet Horizont auf hoher See.

The production was created as part of the Berlin Art Prize given to Pagh-Paan in 2020 by the Akademie der Künste Berlin.

Younghi Pagh-Paan was born in Cheongju (now South Korea) in 1945. With a scholarship from the DAAD she came to Germany to continue her studies with Klaus Huber at the Musikhochschule in Freiburg.

With her orchestral piece Sori, she gained wide public recognition at the Donaueschingen Festival in 1980. After visiting professorships at the music academies in Graz and Karlsruhe, she was appointed professor of composition at the Bremen University of the Arts in 1994 – the first woman in all of Germany. She received numerous international awards and now lives in Bremen and Panicale (Italy).

 

Das Konzert fand anlässlich der Verleihung des großen Kunstpreises durch die Akademie der Künste Berlin an Younghi Pagh-Paan 2020 statt. Die Aufführung war im Rahmen des Festivals MaerzMusik – Festival für Zeitfragen der Berliner Festspiele am 20.03.2020 geplant, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Am 10.06.2020 produzierte Deutschlandfunk Kultur mit Unterstützung der Akademie der Künste, Berlin mit dem Ensemble KNM Berlin das geplante Programm in der Jesus-Christus-Kirche Dahlem.

Label: Neos

Bestellnummer: NEOS 12026
Erscheinungsdatum: 04. Dezember 2020
€ 18,00


Christophe Bertrand: Vertigo – Sämtliche Instrumentalwerke
2020
bastille musique Christophe Bertrand » Details

Das Label bastille musique präsentiert seine vierzehnte Veröffentlichung mit Ersteinspielungen vom Zafraan Ensemble, KNM Berlin, WDR Sinfonieorchester, GrauSchumacher Piano Duo und den Dirigenten Premil Petrović, Victor Aviat, Brad Lubman, Peter Rundel, Baldur Brönnimann und Emilio Pomàrico.

Neben 3 CDs mit den vom WDR produzierten Aufnahmen, der ersten Gesamteinspielung von Bertrands Instrumentalwerken, enthält das hochwertige Set auch ein 80-seitiges, dreisprachiges Booklet (EN, FR, DE) mit Beiträgen von Dirk Wieschollek, einem Gespräch mit dem Zafraan Ensemble sowie zwei Foto-Leporellos mit Bildern des Komponisten und der Interpreten.

Ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (02/2021 Zeitgenössische Musik) und dem A! Award des französischen Online-Magazins Anaclase (siehe Rezension hier).

CD 1:
Skiaï (1998-1999)

La chute du rouge (2000)

Treis (2000)
Ektra (2001)
Dikha (2000-2001)
Haos (2003)
Aus (2003)
Virya (2003-2004)
Quatuor I (2005-2006)

CD 2:
Sanh (2006)
Arashi (2007)
Hendeka (2007)
Haïku (2008)
Dall’inferno (2008)
Satka (2008)
Quatuor II (2010)

CD 3:
Yet (2002)
Mana (2004-2005)
Vertigo (2006-2007)
Scales (2008-2009)
Ayas (2010)
Okhtor (2010)


Label: bastille musique, DDD, 2013-2020
Erscheinungstermin: 18.12.2020

In ausgewählten Shops weltweit erhältlich oder bestellbar per Email: shop@bastillemusique.de
€ 29,90 plus € 3,- for international shipping
(Bezahlung via PayPal​ oder Banküberweisung)


Marco Stroppa: Space
2018
Marco Stroppa » Details

Hommage à Gy. K. für B-Klarinette/Bassklarinette, Viola und Klavier (1997–2003/rev. 2008)

Un segno nello spazio für Streichquartett (1994)

Osja, Seven Strophes for a Literary Drone für Violine, Violoncello und Klavier (2005/rev. 2013)

Audio Stream


Marco Stroppa betreibt Komposition als musikalische Forschung und bedient stets beides: „den Diskurs über den Gedanken und den künstlerischen Gedanken an sich.“ Auf dieser CD-Aufnahme sind es der Raum und die topologischen Bedingungen der Klangwelt, mit denen sich die drei vom Ensemble KNM Berlin interpretierten Kompositionen beschäftigen.

Alle drei Stücke demonstrieren Marco Stroppas hochsensibles Experimentieren mit Klängen an der Grenze zum Nicht-Hörbaren. Als Klangphilosoph ist ihm Klanglichkeit ein epistemologisches Instrument; als musikalischer Poet erzählt er sinnlich, haptisch und dynamisch von sich laufend verändernden Klängen, deren Entschlüsselung die Aufgabe des Hörers im Moment ihres Erklingens bleibt.

Das Streichquartett Un Segno nello Spazio (1994) kreist um den Gedanken eines Zeichens im Raum, das sich in hoher Intensität verdichtet und die Dreidimensionalität von Raum als Relationsgefüge erlebbar macht.

In sieben Miniatursätzen erweist der Komponist György Kurtág mit seiner Hommage à Gy. K. (1997–2003) die Ehre: Indem Klarinette, Viola und Klavier ihre Spielorte wechseln, entstehen unterschiedlich enge Nachbarschaften der Klangkörper – was sich dank geschickter Mikrofonierung und differenziertem Mastering auch rein akustisch transportiert.

In Osja, Sieben Strophen für eine literarische Drohne (2005/2013) für Violine, Violoncello und Klavier reflektiert Stroppa nicht nur zwei Gedichte, sondern auch das Leben des russischen Poeten Iossif Alexandrowitch Brodskij.

Ersteinspielungen

Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln
Lizenziert durch die WDR mediagroup GmbH

Label: Wergo

Catalogue No: WER73722

18,50 € CD
11,99 € Album Download plus booklet, auch einzelne Downloads

Chris Newman: Ghosts
2014
Chris Newman Ghosts » Details

mode 271 

Chris Newman 

Symphony (1981)   12:00

Cologne (1986-87)  10:28
Chris Newman, voice

Ghosts (1984)  19:51

Ghost Symphony (1998)  20:27

Ensemble KNM conducted by Steffen Tast


This CD collects four chamber works in Newman’s idiosyncratic, quirky style, performed by one of Berlin’s leading new music ensembles.

Newman appears a vocal soloist in the work Cologne. The texts are derived from a travel brochure about the city of Cologne which was filled with translation mistakes to a hilarious extent.

For Ghost Symphony, Newman writes: “the majority of the piece consists of my own five chords to which I applied the rhythmic values of the first movement of Beethoven’s 5th Symphony, with the notable exceptions of the interpolations of Beethoven’s most structurally important chords which shine through.”

All first recordings.

Liner notes by the composer. The cover pictures one of Newman’s art installations.

Label: mode records

13,33 €

Volker Heyn
2011
Volker Heyn » Details


Volker Heyn, 1938 geboren, ist ein "Außenseiter", besser: ein ›ungeliebter Insider‹, ein Avantgardist, auch und spezifisch in Sachen experimenteller Musik, jenseits der musikalischen Tendenzen seiner Generation wie Neue Einfachheit, Neo-Romantik, Neue Komplexität etc.

1960 verlässt er Europa und verbringt mehr als zehn Jahre in Australien. Dort schließt er sich einer reisenden Theatergruppe an, arbeitet als Clubsänger und als Hilfsarbeiter auf Nachtschicht in der metallverarbeitenden Industrie. Heyns Musik inszeniert einen akustischen Zustand, wie in einer Schachtel von Spiegeln, deren vielfache Reflexionen sich ständig ineinander fügen und sich gegenseitig zertrümmern. Es ist die Untersuchung
eines klanglichen Prozesses, der als solcher unzugänglich und auf dem Papier nicht darstellbar ist.

Volker Heyn interessiert sich nicht für den Klang an sich - die positive akustische Geste -, sondern, und besonders, für die Negativform, die Rücktongeste, die Spiegelung der Reibung und die diskontinuierlichen Bewegungen. Seine Kompositionsmodelle folgen dem Nachklang - dem Überhang - den wir nur empfangen können, indem wir unsere Sensoren auf nahe Null begrenzen, um seiner Gewalt nicht zu unterliegen. Und das muss reichen, mehr wäre zu viel. Dann können diese restlichen Klangspuren aufgebraucht und erschöpft werden, bis hin zum kleinsten subversiven Konstrukt. Dies
ist die Klangwelt, die uns gegeben ist: eine verwickelte, doch letztlich unschuldige Struktur von unendlichen makro- und mikroklanglichen Reaktionen. (Martha Agostini)

K'TEN für Kontrabaß, Violine, Klavier und Perkussion 2005
Sirènes für Streichquartett 1983
Préludes zu Ferro Canto #1+#2+#3 Tonband (Fragment) 1989
Blues in B-flat für Violoncello solo 1981
Blah 2 für Violine solo und 7 Violinen vom Zuspielband 1985
Resurrection #1 für für Klavier, Kontrabaß und Zuspielband 2000
Les Visages des Enfants für Streichquartett 2002-2004
Graffiti, Risse für 4 Holzbläser, Klavier und 3 Streicher 1998-1999

Kammerensemble Neue Musik Berlin · Steffen Tast; Pellegrini-Quartett: Antonio Pellegrini, Thomas Hofer, Fabio Marani, Helmut Menzler

Koproduktionen: Hans Rosbaud Studio des Südwestrundfunks Baden-Baden und mit dem Rundfunk Brandenburg-Berlin; Konzertaufnahme vom Westdeutschen Rundfunk, Klaus-von-Bismarck-Saal, Köln

Jésus Rueda, String quartets
2010
Jésus Rueda, String quartets » Details



Jésus Rueda, String quartets

In den Streichquartetten beweist Rueda sein ganz spezielles Können, Kompositionsprozess und Ergebnis, Konstruktion und Intuition, Potenzial und Kommunikation der Musik untrennbar miteinander zu verbinden. Die Quartette von Jesús Rueda tragen dazu bei, den Sinn von Musik zu erneuern, etwas, dem wir uns seit jeher anzunähern versuchen.
In his String Quartets Rueda exhibits, his special capacity for inextricably bringing together an array of compositional techniques and results, structure and instinctive feeling, a latent capacity for development and communication. The quartets of Jesús Rueda act as a renewal of the heartfelt consciousness to sense and feel music, something to which we have always been getting closer to.

Inhalt:
1. Cuarteto de cuerda I (1990)
Cuarteto de cuerda II »Desde las sombras« (2002)
2. Jornada primera
3. Jornada segunda
4. Jornada tercera
Cuarteto de cuerda III »Islas« (2002-2004)
5. Isla de los Unicornios
6. Isla de las Sirenas
7. Isla de los Confines

KNM Berlin
Steffen Tast violin • Franziska Drechsel violin • Kirstin Maria Pientka viola • Ringela Riemke violoncello

JÉSUS RUEDA: String quartets
KNM Berlin, Deutschlandradio Kultur Co-Produktion
0013122KAI, 2010
Beat Furrer
Streichquartett Nr. 3
2010
Beat Furrer Streichquartett Nr. 3 » Details


Wir freuen uns, dass der Preis der deutschen Schallplattenkritik für eine herausragende Neuveröffentlichung im vergangenen Quartal (Bestenliste 3-2010) an die Produktion Beat Furrer - Streichquartett Nr. 3, eingespielt vom KNM Berlin, geht.

Beat Furrers III. Streichquartett beginnt in der Erstarrung: mit einem tonlosen Reiben, einzelnen harten, hohen Töne, trocken, tropfend, einem Klopfen, Vibrieren – einzelnen Geräuschen, die sich scheinbar ziellos ereignen. Doch dann wiederholt sich der Vorgang, ein
Puls wird erkennbar und das Reiben mit einem Atmen assoziiert, pochende, knarrende Elemente werden hörbar, das Geschehen gerät in Bewegung...

Beat Furrer’s Third String Quartet begins in a state of paralysis: toneless grinding, individual hard and high notes, dry, dripping, knocking, vibrating—isolated sounds occurring in a seemingly random way. But then the process repeats itself, a pulse becomes evident, and the grinding is associated with a sort of breathing; beating, creaking elements become audible, and the whole thing begins to move.

Le 3e Quatuor à cordes de Beat Furrer débute sur une immobilisation : un frottement sans hauteur fixe, quelques sons durs, aigus et secs, de petits cognements,
des vibrations, bruits isolés qui surgissent apparemment de façon aléatoire. Puis l’ensemble
du processus se répète, on reconnaît une pulsation et le frottement est associé à une respiration, on perçoit des éléments insistants, des grincements, l’action se met en branle...
(Marie Luise Maintz)

KNM Berlin
Steffen Tast violin • Angela Jaffé violin • Kirstin Maria Pientka viola • Ringela Riemke violoncello

BEAT FURRER: Streichquartett Nr 3
KMN Berlin, WDR Co-Produktion
0013132KAI
José M. Sánchez-Verdú
Aura
2010
José M. Sánchez-Verdú Aura » Details


Es ist ein Stück über Realität und Fiktion, über die Kraft der Imagination, die Macht der Vergangenheit und über die Liebe:
Durch eine Annonce, die wie auf ihn zugeschnitten ist, gerät der junge Historiker Felipe Montero
in das Haus der uralten Consuelo. Er soll dort den Nachlass ihres vor langer Zeit verstorbenen Gatten, des Generals Llorente aufarbeiten. Im Haus lebt auch Consuelos junge Nichte Aura, von der Felipe sogleich fasziniert ist und in die er sich unsterblich verliebt. Doch bald schon verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen Personen. Consuelo und Aura agieren in einer seltsamen Synchronizität. Auf einem alten Foto sieht er den General – und erkennt sich selbst. Was ist Realität, was Einbildung? Sind die beiden Frauen wirklich zwei verschiedene Personen? Zuletzt erkennt er, dass Aura nur eine Projektion ist. Aber da ist auch er bereits eingesponnen in die vergangenheitsverhaftete Welt Consuelos...

This is a piece about reality and fiction, about the strength of the imagination and the power of the past, and about love:
Having answered an advert that seems tailor-made for him, the young historian Felipe Montero arrives at the home of the ancient Consuelo. There, he is to work through the legacy of her long-deceased husband, General Llorente. Consuelo’s house is also home to her young niece Aura, by whom Felipe is immediately fascinated and with whom he proceeds to fall madly in love. But soon, the boundaries between the individual characters begin to blur. Consuelo and Aura seem to act in an uncanny sort of synchronicity. On an older photograph, Felipe sees the general—and recognizes his own self. What is reality, and what is imagination?
Are the two women really two distinct individuals? He ultimately comes to realize that Aura
is only a projection. But by then, he has already become inextricably woven into Consuelo’s pastdetermined world.

Il s’agit d’une oeuvre qui parle du rapport entre la réalité et la fiction, de la force de l’imagination, de la puissance du passé et de l’amour.
Suite à une annonce qui semble être faite sur mesure pour lui, le jeune historien Felipe Montero se retrouve dans la maison de Consuelo, qui a déjà atteint un âge canonique, chargé de travailler sur les archives du général Llorente, son époux mort il y a longtemps. La jeune nièce de Consuelo, Aura, vit également dans la maison, et Felipe ne manque pas d’en être fasciné, finissant par en tomber éperdument amoureux. Très vite cependant, les frontières entre les différents personnages deviennent floues, Consuelo et Aura agissant dans une étrange synchronie. Quand Felipe regarde le général sur une vielle photo, il s’y reconnaît luimême.
Où est la réalité, où est l’imagination ? Les deux femmes sont-elles vraiment deux personnages
distincts ? À la fin, Felipe verra qu’Aura n’est guère qu’une projection – mais il est alors de son
côté entièrement pris par le monde de Consuelo, tourné vers le passé.
(Rainer Pöllmann)

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Duo Alberdi & Aizpiolea
EXPERIMENTALSTUDIO des SWR: Joachim Haas auraphon
José M. Sánchez-Verdú conductor

0012782KAI - 2008
Co-Edition KAIROS Music Production & F A Co-production with Deutschlandradio Kultur and Fundación Caja Madrid
Beat Furrer
2009
Beat Furrer Portrait » Details


Beat Furrer
Konzert für Klavier und Orchester (2007)
invocation VI (2007) for soprano and bass flute
spur (1998) for piano and string quartet
FAMA VI (2005) for voice and contrabass flute
retour an dich (1984) for piano trio
lotófagos I (2006) for soprano and double bass

Nicolas Hodges piano . WDR Sinfonieorchester Köln
Peter Rundel conductor
Petra Hoffmann soprano . Eva Furrer bass flute
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Isabelle Menke voice . Eva Furrer contrabass flute
Tora Augestad soprano . Uli Fussenegger double bass

Bestellnummer: 0012842KAI
KAIROS Music Production / WDR Cologne

A text that links Furrer’s dramatic works invocation and FAMA can be used to shed light on his compositional approach. At the center of invocation stands, as a utopian chorus, Ovid’s description of the metallic house of the goddess Fama (Rumor), the mythological place at the world’s center between sky, earth and water, in which all of its affairs echo and reverberate. This metaphor is a key to understanding the work of Beat Furrer. His compositions let segments of reality reverberate, as he hears, collects, studies and re-composes them – whether they are focussed in detail or set in complex relationships. Potentially everything is present simultaneously.

Als eine Chiffre für das Tun des Komponisten kann man einen Text verstehen, der Furrers invocation und FAMA verklammert. Im Zentrum von invocation steht als utopischer Chor Ovids Beschreibung vom metallenen Haus der Göttin Fama: dem mythologischen Ort in der Mitte zwischen Himmel, Erde und Wasser, in dem alles Weltengeschehen widerhallt. Die Metapher ist ein Schlüssel zum Verständnis von Beat Furrers Schaffen. Seine Kompositionen lassen Ausschnitte aus der Wirklichkeit widerhallen, wie der Komponist sie hört, sammelt, erforscht, re-komponiert – seien sie im Detail fokussiert oder in komplexe Zusammenhänge gebracht. Potenziell ist alles gleichzeitig anwesend.
(Marie Luise Maintz)

Concertos
von Michael Mantler
2008
Concertos » Details


Michael Mantler
CONCERTOS

Michael Mantler trumpet
Bjarne Roupé guitar
Bob Rockwell saxophone
Pedro Carneiro marimba, vibraphone
Roswell Rudd trombone
Majella Stockhausen piano
Nick Mason percussion
Kammermusikensemble Neue Musik Berlin
Roland Kluttig conductor

Trumpet
Guitar
Saxophone
MarimbaVibe
Trombone
Piano
Percussion

Recorded November 2007
ECM 2054

Seven one-movement ‘concertos’ composed by Michael Mantler bring forth some of his most dramatic and exciting music since the heyday of the Jazz Composer’s Orchestra.The soloists now are from new music (Majella Stockhausen, Pedro Carneiro) and rock (Pink Floyd’s Nick Mason) as well as jazz. Veteran trombone innovator Roswell Rudd makes an especially powerful showing, and Mantler’s own trumpet feature lights fires. Conductor Roland Kluttig - last heard on ECM conducting Eberhard Weber’s music - draws taut and focused performances from the Kammerensemble Neue Musik Berlin.
Touch! Don’t touch!
Music for Theremin and Ensemble
2006
Touch! Don’t touch! » Details


Touch! Don’t touch!
Music for theremin
Barbara Buchholz / Lydia Kavina, Theremin
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Werke von Olga Bochihina, Caspar Johannes Walter, Nicolaus Richter de Vroe, Michael Hirsch, Juliane Klein, Vladimir Nikolaev, Moritz Eggert, Iraida Yusupova
Wergo 2006

Bestell-Nr.: WER 6679 2

Komposition für den Film
von Hanns Eisler
2006
Komposition für den Film » Details


Theodor W. Adorno / Hanns Eisler
Komposition für den Film

Mit einem Nachwort von Johannes C. Gall und einer DVD » Hanns Eislers Rockefeller-Filmmusik-Projekt 1940-1942«

Suhrkamp
190 Seiten, Gebunden

Euro 29,90 [D] / Euro 30,80 [A] / sFr 52.90
(ISBN 3-518-58461-8)


Adornos und Eislers Buch, das erstmals 1947 in englischer Sprache erschien, gehört zu den Klassikern der Musik-, aber auch der Filmtheorie. Es entstand als Gemeinschaftsarbeit im amerikanischen Exil, in der Folge zweier von der Rockefeller Foundation geförderter Forschungsprojekte: Im Rahmen des von Paul Lazarsfeld geleiteten »Radio Research Project« betrieb Adorno Studien zur Musik im Rundfunk, die in das zu Lebzeiten Fragment gebliebene Buch Current of Music eingegangen sind; Eisler lotete im »Film Music Project« die Funktionen, Möglichkeiten und Grenzen der Filmmusik aus. Dabei galt Eislers Arbeit zunächst weniger abstrakten Analysen und Erwägungen als der Komposition exemplarischer Filmpartituren und der anschließenden Produktion und Evaluation von Demonstrationsfilmen. Zu den künstlerischen Ergebnissen des Projekts zählen das berühmte Quintett Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben als neue und neuartige Filmmusik zu Joris Ivens’ »cinépoème« Regen ebenso wie die Tonspuren zu White Flood und zu A Child Went Forth, einem frühen Film von Joseph Losey. Auch komponierte Eisler zu einem Ausschnitt aus dem Klassiker The Grapes of Wrath von John Ford zwei experimentelle Filmpartituren als Alternative zu Alfred Newmans Musik in der Verleihfassung. Die DVD, die dem Band beiliegt, dokumentiert diese Filme und Filmmusikexperimente teils in originaler und restaurierter, teils in rekonstruierter Form. Cineasten und Philosophen, Musik- und Kulturwissenschaftler werden gleichermaßen begeistert sein. Erstmals liegt das großangelegte »Film Music Project« in der Form vor, die ihm gebührt.

Mit DVD: »Hanns Eislers Rockefeller-Filmmusik-Projekt 1940–1942«
Vom Durst nach Dasein
von Stephan Winkler
2005
Vom Durst nach Dasein » Details


Stephan Winkler
Vom Durst nach Dasein / Gullinkambi / Zigzag
mit Zigzag: Pi mal R Quadrat als Film von Jesko Marx
CD - DualDisc

Jesko Marx, Video
Wergo 2005

Bestell-Nr.: WER 65562

Eine einzigartige Verschmelzung der Musik Stephan Winklers mit den Bildern des Videokünstlers Jesko Marx resultiert in einer der ersten DualDiscs auf dem europäischen Kontinent! Die DualDisc – eine Weiterentwicklung und Verbesserung gegenüber der DVD plus – kombiniert auf einer einzigen Scheibe Audio-CD und DVD.
Die Zeit. Eine Gebrauchsanweisung.
von Michael Wertmüller
2003
Die Zeit. Eine Gebrauchsanweisung. » Details


Michael Wertmüller
Die Zeit. Eine Gebrauchsanweisung.
GROB, SWR 2003
Weiss / Weisslich
von Peter Ablinger
2002
Weiss / Weisslich » Details


Peter Ablinger
Weiss / Weisslich
Maria de Alvear world edition 2002
Atlas Eclipticales & Winter Music
von John Cage
2000
Atlas Eclipticales & Winter Music » Details


John Cage
Atlas Eclipticales & Winter Music
Coproduktion S.E.M. Ensemble
David Tudor, Klavier
Peter Kotik, Dirigent
asphodel 2000, San Francsisco
For Samuel Beckett
von Morton Feldman
1999
For Samuel Beckett » Details


Morton Feldman
For Samuel Beckett
Roland Kluttig, Dirigent
cpo, WDR 1999
Dokumentaroper (aus: Irrenoffensive)
von Helmut Oehring
1997
Doumentaroper » Details

Helmut Oehring
Dokumentaroper (aus: Irrenoffensive)

Gabriela Arndt / Gerlinde Demel / Christina Schönfeld, gehörlose Darsteller
Salome Kammer / Ulrike Zech, Stimme
Roland Kluttig, Musikalische Leitung

Wergo / WDR 1997
Bestell-Nr.: WER 65342


Meine Musiken kreisen um das Problem, dass Leute überhaupt Sprache und damit Beziehungen haben. Und sie ist Redaktion auf einen Mangel, Ersatz für Vermisstes, Ausfüllen einer Leere, Fixieren einer Losheit." (Helmut Oehring)